Was sind und wozu braucht man Softwareroboter? – Intelligente Heinzelmännchen
von Albert Absmeier

Durch das Zusammenspiel von RPA und BPM in ERP-Systemen lassen sich schon bei der Modellierung von Soll- und Ist-Geschäftsprozessen Konzepte entwickeln, die den Prozess optimieren.
Softwareroboter sind Anwendungen, die eine menschliche Interaktion mit Benutzerschnittstellen von Softwaresystemen nachahmen können. Ziemlich anspruchsvolle Heinzelmännchen sind es, diese Programme der RPA Robotic Process Automation, die am liebsten mit strukturierten Daten von hoher Qualität arbeiten. In diesem Umfeld sind sie auf Routinearbeiten spezialisiert. Dabei bedient man sich einer Skriptsprache, Makros oder »Screen-Scraping«-Technologien beziehungsweise einer Kombination davon. Nur wenn sich die Anwendungsfälle in einer IT-Umgebung ständig wiederholen, sind sie in ihrem Element. Dann allerdings kann man sie als hocheffiziente Programme ohne oder sogar mit künstlichen Intelligenz einsetzen und sich über ihr problemloses Spiel freuen.
»Unattended Robots« werden in der Regel durch ein Projektteam entwickelt und arbeiten innerhalb einer überwachten Umgebung selbstständig. Die unattended RPAs werden zentral über virtuelle Maschinen gesteuert. »Attended Robots« arbeiten demgegenüber lokal auf einem ausgewählten Computer oder mobilen Gerät. Im zweiten Fall kann der Mitarbeiter selbst nicht oder nur eingeschränkt eigenständig weiterarbeiten.
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