Mit Deep-Learning-Methoden komplexe Informationen verarbeiten – Lernmuster menschlicher Gehirne nutzen
von Albert Absmeier

Menschliche Kreativität und Entscheidungsfindung mit der Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit eines Computersystems kombinieren, das ist Deep Learning. In Anwendungen für Industrie 4.0 lassen sich dadurch Prozesse optimieren und eine höhere Prozessqualität erzielen.
Der russische ehemalige Schachweltmeister Garri Kasparow soll, nachdem die auf Deep Learning basierende künstliche Intelligenz (KI) »AlphaZero« sämtlichen Schachgroßmeistern und Schachprogrammen nicht den Hauch einer Chance gelassen hatte, gesagt haben, dass die Auswirkungen dieser Technologie »wunderbar und weit jenseits von Schach und anderen Spielen« seien. Er war überzeugt, dass die Fähigkeit einer Maschine, menschliches Wissen aus Jahrhunderten in einem komplexen, geschlossenen System zu kopieren und zu überflügeln ein Werkzeug sei, »das die Welt verändern wird.«
Was ist Deep Learning? Beim sogenannten Deep Learning handelt es sich um einen Teilbereich des Machine Learning, welches wiederum ein Teilbereich von KI ist. Die Besonderheit bei Deep Learning ist jedoch, dass künstliche neuronale Netze genutzt werden und man sich dabei am Vorbild des menschlichen Gehirns orientiert. Deep Learning ist ein wichtiges Tool, das auch neue Möglichkeiten für ERP- beziehungsweise Industry-4.0-Lösungen eröffnet.
Um Deep Learning besser zu verstehen, hilft ein kurzer Blick in die grundlegende Vorgehensweise:
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