Night of Light in Bochum
von Jenny Musall

Seit dem 10.März 2020 steht eine ganze Branche still. Mit der Night of Light vom 22. Juni auf den 23. Juni 2020, wollen Veranstalter, Künstler und alle anderen Beteiligten, die oftmals gar nicht offensichtlich sind, ein Zeichen setzen und auf ihre Lage aufmerksam machen.
Einnahmen, die von jetzt auf gleich wegbrechen. Damit muss sich die gesamte Eventbranche auseinandersetzen. Denn was sonst so fröhlich daher kommt, ist es auf einmal nicht mehr. Hallenbetreibern brechen Einnahmen von Events, Messen, Tagungen, Konzerten und vieles mehr weg. Wo Menschen zusammenkommen und sich amüsieren, geht gar nichts mehr. Die Hygiene-Auflagen von Behörden sind so groß, dass diese nicht mehr gestemmt werden können.
Daher nun die weltweiten Hilferufe in Form eines roten Lichtes. Veranstaltungsgebäude werden Rot angestrahlt. Ein Zeichen, was die Politik zum Dialog auffordert. Für viele Veranstalter und Branchenzweige ist es nicht mehr nachvollziehbar, dass der Fußball unter bestimmten Auflagen stattfinden darf, aber die Veranstaltungsbranche noch höhere Auflagen bekommt. Das Gleiche gilt für die Staatshilfen. Große Unternehmen beantragen diese und erhalten auch die Hilfen. Jedoch wird die Veranstaltungsbranche, wie so viele andere Bereiche auch, in der CoVid-19- Zeit vergessen.
Bochum leuchtet in Rot
Auch in Bochum wurde ein Zeichen gesetzt. Die Bochumer Veranstaltungs GmbH hat zu einem Austausch von unter Branchenvertretern in den RuhrCongress geladen.
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Jenny Musall
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Meine ersten Berührungspunkte mit dem Journalismus hatte ich Anfang der 1990er Jahre ganz klassisch über die Tageszeitung. Schon früh habe ich gemerkt, dass das tagesaktuelle Krisengeschehen mich weniger interessiert. Stattdessen waren es Geschichten, die Orientierung geben, Zusammenhänge erklären und Perspektiven eröffnen. Themen, die näher am Menschen sind.
Heute arbeite ich als freie Journalistin mit einem breiten Themenspektrum. Meine Schwerpunkte liegen in Kultur, Feuilleton Sport sowie Ratgeber- und Servicethemen. Meine Themen sind im Bereich Design, Kunst, Fotografie und gesellschaftlich relevante Entwicklungen abseits des Nachrichtenstroms zu finden. Auch im Sportjournalismus ist es mir wichtig, dass nicht nur über das Spiel selbst, sondern auch die Hintergründe mit in den Text einfließen können.
Unabhängig vom Thema steht für mich eine saubere, gründliche Recherche im Mittelpunkt. Ich arbeite mich tief Inhalte ein, hinterfrage Aussagen und ordne Informationen ein. Mein Anspruch: Wenn ich ein Thema verstanden habe, können es auch die Leser und Leserinnen nachvollziehen.
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