Badminton how to fotograph - Tipps
von Jenny Musall

Yonex German Open am 28. 02 2019 in der innogy Sporthalle, Mülheim a.d. Ruhr
Einmal im Jahr habe ich mit Badminton zu tun. Hier war es von Vorteil, dass ich den Sport früher selbst einmal gespielt habe. Denn so war das Wasser nicht ganz kalt. Und doch war es eine Herausforderung, denn einmal im Jahr sind die besten Spieler der Welt zu Gast in Mülheim a.d. Ruhr.
Die ersten Bilder waren okay, es ist also auch besser geworden, denn man lernt dazu. Was jedoch schwer ist, ist den Ball direkt am Schläger zu erwischen. Hier kommt es auf eine schnelle Kamera mit einer hohen Serienbildrate an, um den perfekten Moment zu erwischen. Und die Verschlussueit sollte hier mindestens 1/500 oder mehr betragen, damit der Ball scharf auf dem Bild ist und nicht aussieht, wie ein Komet.
Blende, Verschlusszeit und ISO richtig einstellen
Natürlich muss bei Badminton die Blende so weit wie möglich offen sein und die ISO so hoch wie möglich. Denn in der Halle hat man kein Licht. Da sind nur Spots über der Spielfeldmitte und dann war es das. So ist ein Spieler am Rand schon sehr dunkel. Diese Bilder kann man gleich löschen, denn ein Aufhellen bringt hier nichts, außer ein heftiges Bildrauschen.
Beim Badminton hat man zwei Möglichkeiten, sich aufzuhalten. Einmal direkt am Court, wo es je nach Bandenhöhe sinnvoll ist, sich einen kleinen Hocker mit zunehmen und auf Augenhöhe zu fotografieren. Oder von den Zuschauerrängen aus. Dann fotografiert man von Oben, was mit Sicherheit auch den Vorteil hat, dass man mehr Licht hat, weil es zurückgeworfen wird.
Eine Qual der Wahl stellt das Objektiv dar. Man kann natürlich das 20-700 mm mit einer Blende von f 1:2,8 nehmen, oder man geht unter 70 mm, was mehr Sinn macht, da man am Court sehr nah dran sitzt.
Fakten:
schnelle Bewegungen, erfordern eine kurze Verschlusszeit von mindestens 1/500
die Blende ist, je nach Kameramodell, so weit wie möglich geöffnet, um eine schnelle Verschlusszeit zu gewährleisten
man hat kaum Licht, was die Arbeit schwierig macht
die ISO und der Weißabgleich sind den Lichtverhältnissen angepasst
mit einer Brennweite von 70-200 mm und f 1:2,8 macht man nichts falsch, wobei die Position des Fotografierens mit Sicherheit ausschlaggebend dafür ist, welche Linse man im Einsatz hat.
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Jenny Musall
Jenny Musall
Meine ersten Berührungspunkte mit dem Journalismus hatte ich Anfang der 1990er Jahre ganz klassisch über die Tageszeitung. Schon früh habe ich gemerkt, dass das tagesaktuelle Krisengeschehen mich weniger interessiert. Stattdessen waren es Geschichten, die Orientierung geben, Zusammenhänge erklären und Perspektiven eröffnen. Themen, die näher am Menschen sind.
Heute arbeite ich als freie Journalistin mit einem breiten Themenspektrum. Meine Schwerpunkte liegen in Kultur, Feuilleton Sport sowie Ratgeber- und Servicethemen. Meine Themen sind im Bereich Design, Kunst, Fotografie und gesellschaftlich relevante Entwicklungen abseits des Nachrichtenstroms zu finden. Auch im Sportjournalismus ist es mir wichtig, dass nicht nur über das Spiel selbst, sondern auch die Hintergründe mit in den Text einfließen können.
Unabhängig vom Thema steht für mich eine saubere, gründliche Recherche im Mittelpunkt. Ich arbeite mich tief Inhalte ein, hinterfrage Aussagen und ordne Informationen ein. Mein Anspruch: Wenn ich ein Thema verstanden habe, können es auch die Leser und Leserinnen nachvollziehen.
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