Maskenpflicht, sinnvoll oder nicht?

von Jenny Musall

Maskenpflicht, sinnvoll oder nicht?
Wo soll ich anfangen? Die Maskenpflicht ist da und ich frage mich, warum die erst mit den Lockerungen gekommen ist. Für mich macht es in diesem Status der Pandemie keinen Sinn. Denn das Cornavirus war ja auch schon vorher aktiv. Warum erst jetzt? Diese Fragen stelle ich mir aktuell. Und wo sollte man eine herbekommen?
Natürlich musste auch erst einmal eine Maske her. Zum Glück hatte ein Bekannter da eine Idee und er hat mal eben eine genäht. Das ist mir so ganz recht. Denn OP-Masken sind etwas, was ich lieber medizinischem Personal überlassen möchte und sie sind nur einmal verwendbar. Somit wird Müll produziert, der vermeidbar ist. Der Umweltfaktor ist also auch entscheidend. 
Stoffmasken sind besser? 
Maskenpflicht

Sind Stoffmasken wirklich besser?

Die Stoffmaske hat daher den Vorteil, dass sie in der Waschmaschine oder per Hand gewaschen werden kann, was ich sehr begrüße. Aber hier kommen wir an den Punkt, dass der Stoff sehr dicht gewebt sein muss, was dazu führt, dass man unter der Maske sehr schlecht Luft bekommt und sich der eigene Sabber und die eigene Rotze prima im Gesicht verteilen, sodass sich die Keime und Bakterien und eventuelle Bakterien prima darunter vermehren können, was ggf. zu Hautproblemen führen kann. 
Natürlich mag der eine oder andere jetzt sagen, dass man sich auch anstellen kann. Aber ein Infekt auf der Haut sieht nicht nur schlimm aus, sondern ist auch, je nach dem was es ist, nicht einfach zu identifizieren und schlecht behandelbar. Oftmals hilft da nur Luft an der Haut. 
Nun habe ich also eine selbstgenähtes Exemplar bei mir. An dieser Stelle ein großes Danke an den Schneider, der mir die binnen fünf Minuten genäht hat! 
Ganz optimal ist diese Maske nicht. Sie rutscht recht schnell hoch zum Auge, was ich persönlich als nervig empfinde. Denn dadurch fasst man sich oft ins Gesicht. Und um ehrlich zu sein, Luft bekomme ich schlecht darunter, sie juckt aber es ist ja vorgeschrieben und ich trage sie nur, wenn es unbedingt notwendig ist. Also beim Einkaufen.
Shoppingfrust statt Shoppinglust
Jetzt, wo die Geschäfte wieder zum Großteil geöffnet haben, habe ich gedacht, man könnte ja mal shoppen gehen. Also ab in den Ruhrpark, der auf seinem Gelände eine Maskenpflicht fordert, das aber nur auf der Facebookseite tut. So laufen viele Menschen ohne Maske durch den Ruhrpark. Denn es ist nirgendwo sichtbar, dass man eine tragen soll. Daher habe ich wirklich wenig Lust auf shoppen. 
Ich bin also eher gegen eine Maskenpflicht, da ich sie unhygienisch finde. Man braucht also mehrere, um den Schutz zu gewährleisten. Natürlich behalte ich auch weitere Maßnahmen im Auge und hoffe, dass man bald zumindest wieder Golf spielen kann, damit man nicht mit einer Null-Stunden-Woche durch Kurzarbeit zu Hause versauert. 
 

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Porträt von Jenny Musall

Jenny Musall

Bochum

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Jenny Musall

Meine ersten Berührungspunkte mit dem Journalismus hatte ich Anfang der 1990er Jahre ganz klassisch über die Tageszeitung. Schon früh habe ich gemerkt, dass das tagesaktuelle Krisengeschehen mich weniger interessiert. Stattdessen waren es Geschichten, die Orientierung geben, Zusammenhänge erklären und Perspektiven eröffnen. Themen, die näher am Menschen sind.

Heute arbeite ich als freie Journalistin mit einem breiten Themenspektrum. Meine Schwerpunkte liegen in Kultur, Feuilleton Sport sowie Ratgeber- und Servicethemen. Meine Themen sind im Bereich Design, Kunst, Fotografie und gesellschaftlich relevante Entwicklungen abseits des Nachrichtenstroms zu finden. Auch im Sportjournalismus ist es mir wichtig, dass nicht nur über das Spiel selbst, sondern auch die Hintergründe mit in den Text einfließen können.

Unabhängig vom Thema steht für mich eine saubere, gründliche Recherche im Mittelpunkt. Ich arbeite mich tief Inhalte ein, hinterfrage Aussagen und ordne Informationen ein. Mein Anspruch: Wenn ich ein Thema verstanden habe, können es auch die Leser und Leserinnen nachvollziehen.

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