Sicherer Zugriff für Mitarbeiter und Kunden – User Experience first
von Albert Absmeier

Zero Trust und IAM aus der Cloud als Fundament einer hybriden IT muss einfach und komfortabel für den Anwender sein.
Hybride IT-Infrastrukturen sind aktuell für viele Unternehmen »the way to go«: Bestehende On-Premises-Lösungen werden um flexible Best-of-Breed-SaaS-Lösungen erweitert. Das erhöht die Flexibilität, vergrößert aufgrund der steigenden Zahl digitaler Identitäten aber auch die Angriffsfläche für Cyberattacken.
Der Verizon Data Breach Investigation Report 2020 hat gezeigt, dass insbesondere Angriffsmuster, die auf Endanwender abzielen – wie Phishing und die Verwendung gestohlener Credentials – das Ranking der Attacken anführen. Mit naheliegenden Zahlenfolgen und der Mehrfachnutzung von Passwörtern machen es Mitarbeiter genau wie Kunden den Angreifern zudem leicht. Die neuen IT-Infrastrukturen, die aufgrund zahlreicher neuer Geräte immer komplexer werden – Stichwort »Bring Your Own Device« (BYOD) –, verlangen nach einem neuen Sicherheitskonzept: Zero-Trust.
Was ist Zero Trust? Die Idee hinter Zero Trust ist simpel: Vertraue niemals, verifiziere immer. Jeder Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk – egal ob durch einen Nutzer, ein Gerät oder eine Applikation – muss abhängig von verschiedenen Faktoren ständig überprüft werden. Unternehmen sollten daher jederzeit und idealerweise in Echtzeit die Frage beantworten können: Wer darf sich über welches Gerät bei welchem Dienst zu welchem Zeitpunkt wie anmelden und auf welche Inhalte zugreifen?
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