Die Zukunft ist beweglich: Quo Vadis, Agilität?

von Albert Absmeier

Die Zukunft ist beweglich: Quo Vadis, Agilität?
Die Zukunft ist beweglich: Quo Vadis, Agilität?
Agil heißt beweglich, regsam und wendig. Agilität ist deshalb keine neue Methode, sondern eine Grundhaltung und in ihrer Form altbekannt. Bewegliche Unternehmen, die sich dem Markt und ihren Kundenanforderungen schnell und flexibel anpassen können, sind erfolgreicher. Tayloristische Organisationen hingegen verharren oft in ihrer eigenen Binnenoptimierung. Gerade in schwierigen Phasen, kümmern sie sich mehr um die eigene Organisation als um die sich schnell verändernden Marktgegebenheiten. Arbeitsteiligkeit und Kostenbetrachtung werden immer mehr verfeinert und der Ausbau von Management-Funktionen befeuert sich selbst am Wertentstehungsprozess vorbei und hin zu dessen Lähmung. Die Markt- und Kundenorientierung tritt dabei in den Hintergrund. Über kurz oder lang werden die meisten Unternehmen deshalb gezwungen sein, umzudenken und sich den dynamischen, komplexen Herausforderungen des technologischen Zeitalters zu stellen.
 
Doch wann ist aus kompliziert komplex geworden? Ein Auto zu bauen ist kompliziert, es besteht aus tausenden Einzelteilen, die ineinandergreifen und für einen Laien unmöglich selbst zusammenzusetzen sind. Für einen Mechaniker hingehen ist das Auseinander- und Zusammenbauen eines Autos einfach. Kompliziertheit ist deshalb relativ und lässt sich am Grad des Wissens messen. Komplexität entsteht durch Überraschungen und nicht vorhersehbare Abläufe.

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Ebersberg

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