Security in der Cloud – Nicht ohne Eigenverantwortung
von Albert Absmeier

Unternehmen müssen ihr bestehendes Risikomanagement auf die Cloud-Umgebung auszuweiten. Die Verantwortlichen müssen sicherstellen, dass sie ihre Risiken kennen. Sie müssen zudem verstehen, welche Sicherheit die Cloud-Plattform bietet, erst dann können sie einen angemessenen Schutz für ihre Daten erzielen – unabhängig von deren Standort.
In den letzten Jahren haben viele Unternehmen Teile ihrer Geschäftsprozesse in die Cloud verlagert. Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung ist der Security-Vorteil von Cloud-Services. Bekannte Cloudanbieter wie Amazon, Microsoft und Google legen großen Wert darauf, die Assets und Daten ihrer Kunden abzusichern. Um dies zu gewährleisten und ihre Infrastrukturen vor Cyberkriminellen zu schützen, setzen sie enorme Ressourcen ein. Dies kann die Verantwortlichen in Unternehmen natürlich zu der Annahme verleiten, dass sie sich lediglich auf die Security ihrer On-Premises-Infrastrukturen konzentrieren müssen. Doch ruhen sich Unternehmen mit zusätzlichen Cloud-Lösungen hier in puncto Sicherheit aus, gehen sie ein hohes Risiko ein.
Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die den Cloud-Wandel antreiben. Kosteneinsparungen durch den Wechsel von klassischen Rechenzentren zu Public Clouds sind für viele Unternehmen wahrscheinlich der wichtigste Grund. Ein weiterer Aspekt ist die Flexibilität hinsichtlich Datenhosting und einfacherer Zugriffsmöglichkeiten.
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