Herausforderung Home Office: Was hilft gegen Prokrastination & Co.?

von Albert Absmeier

Herausforderung Home Office: Was hilft gegen Prokrastination & Co.?
Herausforderung Home Office: Was hilft gegen Prokrastination & Co.?
Aufschieberitis, Konzentrationsschwäche und Überreizung sind Faktoren, die häufig als negative Effekte selbstbestimmten mobilen Arbeitens genannt werden. Die social health@work-Studie der Universität St.Gallen und der BARMER zeigt: mobil Beschäftigte, die zeitliche Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben ziehen, haben weniger Stress und arbeiten produktiver. Unabdingbar für produktives Arbeiten im Home Office sind daher ein gutes Zeitmanagement und die Kunst, sich selbst zu motivieren.
 
Zeitmanagement und Motivationstechniken steigern das Wohlbefinden im Home Office.
Foto: Getty Images / BARMER
 
Das Büro in der eigenen Wohnung, nur wenige Schritte vom Bett entfernt und eventuell keine festen Arbeitszeiten. Im Home Office fällt es manchen besonders schwer, konzentriert zu arbeiten und sich effektiv von Ablenkungen abzugrenzen. Selbstführung und ein gutes Zeitmanagement sind dabei die Grundvoraussetzungen, das zeigt die repräsentative Studie social health@work.
 
Denn das Home Office ist für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine völlig neue Herausforderung, nicht nur für ihre sozialen Beziehungen, sondern auch für ihre Arbeitsprozesse. »Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen Eigenverantwortung für ihre Zeiteinteilung übernehmen. Wer keine klaren Grenzen setzt, kann in der Freizeit schlecht abschalten und leidet schnell unter Stress«, betont Prof. Dr. Stephan Alexander Böhm, Professor für Diversity Management und Leadership an der Universität St.Gallen.

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