Blockchain-Technologie zur Optimierung des P2P-Energiehandels
von Albert Absmeier

Für flexiblere Handelsbedingungen und eine erweiterte Nutzung von Stromüberschüssen aus erneuerbaren Energien.
Die deutsche Niederlassung der Mitsubishi Electric Europe B.V. gibt bekannt, dass ihre Muttergesellschaft Mitsubishi Electric Corporation in Tokio gemeinsam mit dem Tokyo Institute of Technology (Tokyo Tech) eine originäre Blockchain –Technologie entwickelt hat, die den Peer-to-Peer (P2P) Energiehandel optimieren kann. Es wird erwartet, dass die Technologie zu einer effektiveren Nutzung von überschüssigem Strom aus erneuerbaren Energien beiträgt, indem sie Handelsbedingungen schafft, die flexibel auf gemeinsame Handelsbedürfnisse reagieren. Insbesondere soll die Menge an überschüssigem Strom, die zu jedem Zeitpunkt auf dem Markt verfügbar ist, maximiert werden. Ab April wird die Leistung des P2P-Energiehandelssystems evaluiert, um den Algorithmus bei Bedarf weiter zu optimieren, mit dem Ziel der frühestmöglichen Kommerzialisierung.
Abbildung 1: P2P-Energiehandel mit Blockchain-Technologie zur Erkennung von optimal aufeinander abgestimmten Aufträgen
Im Rahmen der Zusammenarbeit hat Mitsubishi Electric die Entwicklung des P2P-Energiehandelssystems und seiner Clearing-Funktionen (Transaktionsabwicklung) übernommen, während Tokyo Tech die Forschung und Entwicklung der Blockchain-Technologie und die Entwicklung eines optimalen Clearing-Algorithmus übernommen hat.
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