Digitalisierung der deutschen Krankenhäuser: Impulse durch das neue Krankenhauszukunftsgesetz

von Albert Absmeier

Digitalisierung der deutschen Krankenhäuser: Impulse durch das neue Krankenhauszukunftsgesetz
Digitalisierung der deutschen Krankenhäuser: Impulse durch das neue Krankenhauszukunftsgesetz
Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG), das vor kurzem in Kraft getreten ist, soll die Digitalisierung der deutschen Krankenhäuser vorangetrieben werden. Warum das dringend notwendig ist, welche Chancen sich durch die Förderung bieten und wie Krankenhäuser ihre digitalen Initiativen am besten angehen, erklärt NTT Ltd.
Viele deutsche Krankenhäuser und Kliniken haben großen Digitalisierungsbedarf. Allzu oft werden Patientendaten noch auf Papier erfasst und Prozesse nicht sauber dokumentiert. Und dass es um die Absicherung der IT-Systeme nicht zum Besten bestellt ist, machen die regelmäßigen Berichte über gelungene Angriffe und ihre teils dramatischen Folgen deutlich. Bereits im Herbst 2020 lag die Zahl der erfolgreichen Attacken auf kritische Infrastrukturen im Gesundheitsbereich laut der Bundesregierung bei 43, nachdem es im gesamten Vorjahr nur 16 waren .
Mit dem im Oktober in Kraft getretenen Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) bietet sich Krankenhäusern und Kliniken nun jedoch die große Chance, ihre Digitalisierung entscheidend voranzutreiben. Sie sollen, so wünscht es sich der Gesetzgeber, unter anderem digitale Patientenportale aufbauen, ein digitales Medikationsmanagement einführen, Systeme für die Dokumentation von Pflege- und Behandlungsleistungen etablieren und insbesondere ihre IT-Sicherheit verbessern. Dafür stellt der Bund 3 Milliarden Euro bereit, Länder und Krankenhausträger sollen sich mit mindestens 30 Prozent an den Kosten der Projekte beteiligen.

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