Auch in schwierigen Zeiten Datensicherheit priorisieren
von Albert Absmeier

Am 28. Januar wurde nun bereits zum 15. Mal der Europäische Datenschutztag begangen. Zu Beginn des Jahres 2021 stehen die Vorzeichen ganz anders als in den Jahren und Jahrzehnten zuvor. Verständlicherweise dominiert Corona die Politik, Öffentlichkeit und mediale Berichterstattung. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass die Pandemie auch erhebliche Auswirkungen auf IT-Sicherheit und Datenschutz hat. Zum einen sind da veränderte Infrastrukturen durch flächendeckendes Home Office, zum anderen versuchen Kriminelle die ungewohnte Situation gezielt für sich auszunutzen.
Bereits 2006 hatte der Europarat beschlossen, einen Datenschutztag einzuführen, um das Bewusstsein für dieses wichtige Thema zu schärfen. Begangen wurde der Tag dann 2007 zum ersten Mal. Auf den 28. Januar fiel die Wahl, da an diesem Tag das Übereinkommen des Europarats zum Datenschutz, Übereinkommen 108, zur Unterzeichnung vorgelegt wurde. Unternehmen, staatliche Stellen und unabhängige Institutionen organisieren seitdem zu diesem Datum Informationskampagnen zu den Themen Datenschutz und Privatsphäre.
Verstärkte Cyberbedrohungen als Begleiterscheinung der Pandemie
Das Pandemie-Jahr 2020 stellte Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen. Zunächst mussten sie Hardware für ihre Angestellten beschaffen – man denke etwa an den Mangel und die Preisexplosion bei Webcams. Dann ging es an die Infrastrukturen: Die Notwendigkeit von Remote-Zugriff hat die Cloud-Nutzung forciert.
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