Die technologische Bringschuld meistern – digitale Transformation im Zuge von Covid-19
von Albert Absmeier

Seit vielen Jahren stehen Unternehmen unter starkem Druck, sich digital zu transformieren. Ob es nun darum ging, sich an die veränderten Einkaufsgewohnheiten der Verbraucher anzupassen, die Vorteile der Cloud zu nutzen oder mit Hilfe von Software neue Einnahmequellen zu erschließen: Der Wandel war größtenteils eine Reaktion auf die Erwartung der Gesellschaft, »alles sofort« zu haben, was sich wiederum auf die Erwartungen der Kunden an das Arbeitsleben ausgewirkt hat. Die fortwährende Pandemie hat diesen Wandel jedoch massiv verstärkt und beschleunigt.
»Letztes Jahr prognostizierte IDC, dass sich mehr als die Hälfte der Weltwirtschaft bis 2023 digitalisieren wird. Während die digitale Transformation zuvor für viele Unternehmen ein langsamer Prozess war, wurde sie sofort zu einer zwingenden Notwendigkeit, um zu überleben«, erklärt Güner Aksoy, Regional VP Germany & Austria bei Pure Storage. »Über Nacht sahen sich Unternehmen mit den Herausforderungen konfrontiert, die Nachfrage nach kontaktlosen Zahlungen zu befriedigen. Gesundheitsorganisationen mussten sich darum bemühen, zuverlässige, konforme telemedizinische Methoden zu gewährleisten. Kleine Unternehmen mussten ihr gesamtes Angebot umgestalten, um es für E-Commerce tauglich zu machen.«
Wie der CEO von Microsoft, Satya Nadella, treffend erklärte, bedeutete die Realität von Covid-19, dass Unternehmen gezwungen waren, eine digitale Transformation von zwei Jahren in nur zwei Monaten umzusetzen.
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