Unlimitierter kostenloser Speicher wird selten – Nutzer sollten daher unnötige Daten löschen und intelligent speichern
von Albert Absmeier

Speicherplatz von mehreren Gigabyte kostet im Internet noch nichts. Vor allem digitale Bilder und Videos werden auf Google Photo, aber auch Google Drive, One-Drive & Co. abgelegt. Doch das wird sich ändern. Jedes Jahr wächst das Speichervolumen um 8,3 Prozent. Dabei ist Speicher keine unendliche Ressource. Wie sich Daten intelligent speichern und durch Metadaten löschen lassen, erläutert Veritas.
Am 1. Juni 2021 stellt Google Photo sein kostenloses Speichermodell ein und verlangt für seinen Cloud-Speicher Geld. Die Größe von Bildern und Videos ist aufgrund moderner Smartphones explodiert und die Dienstleister offensichtlich nicht mehr bereit, die Massendaten kostenlos zu speichern. Dieser Trend wird sich wegen des Wachstums bei allen Datenformaten auch auf andere Cloud-Speicher ausweiten. User wie Unternehmen sind alle gefordert, Daten intelligent zu sortieren und Datenmüll wirklich zu löschen.
Google-Speicher: Ressourcenfresser sind Videos neben großformatigen Bildern
Google führt sein Bezahlmodell sanft ein, da der Anwender weiterhin 15 GByte an Speicher kostenlos bekommt. Erst ab 1. Juni 2021 wird jedes neu hochgeladene Foto oder Video diese Ressourcen aufbrauchen. Allerdings wirken die 15 GByte nur auf den ersten Blick großzügig, da Bilder und Videos dank der rasanten Entwicklung bei Smartphones enorm an Volumen gewonnen haben. So hat das iPhone über Jahre Bilder in Formaten von 1600x1200 Pixel aufgenommen, im Jahr 2018 war jedes Bild mit 4032x3024 Pixel bereits dre
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