Agilität als Gamechanger für die Gehaltsverhandlung
von Albert Absmeier

Thorsten Heintke, Gründer der flowedoo GmbH, zu veränderten Gehaltsstrukturen in agilen Unternehmen und erfolgreichem Gehaltspoker:
»Agile Unternehmen, agile Teams, agile Methoden – es war eine Frage der Zeit, dass auch die ›agile Vergütung‹ sich zum stark diskutierten Schlagwort entwickelte. Doch hinter diesem Ausdruck versteckt sich viel mehr als nur ein reiner Trendbegriff. Mit veränderten Rollen der einzelnen Mitarbeiter und neu zusammengesetzten Teams ergeben sich in agilen Unternehmen zwangsläufig auch neue Führungsmodelle und vor allem eine veränderte Führungsverantwortung. Doch was viele bei dieser Transformation vernachlässigen: Das agile Verständnis bringt auch neue Herausforderungen bei der Leistungsbewertung von Mitarbeitern mit sich. Denn im Hinblick auf den Einsatz in agilen Unternehmen sind die meisten Vergütungssysteme nicht flexibel genug anpassbar und gestalten sich meist noch nach hierarchischen Vorstellungen. Beim agilen Arbeiten sollte deshalb statt der individuellen Leistung, die des Teams im Fokus stehen. Für das Funktionieren der Zusammenarbeit bedarf es deshalb eines Vergütungssystems, das Teamarbeit fördert und die Entstehung von Einzelkämpfer- und Ellbogenmentalitäten verhindert.
›Gehaltspoker‹ mal anders?
Innerhalb einer agilen Organisation findet die Bewertung der jeweiligen Mitarbeiter nicht mehr auf Basis ihrer persönlichen Leistung und der Erfüllung individueller Zielvereinbarungen statt – vielmehr haben die Arbeitnehmer innerhalb ihrer T
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