Künstliche Intelligenz in der Industrie 4.0 – Das Exoskelett
von Albert Absmeier

Mit Unterstützung der KI müssen Experten weniger Zeit für die Ursachensuche aufwenden und haben mehr Zeit für die Problembehebung, für innovative und kreative Entwicklungen. Um Prozesse zu optimieren und effizient zu gestalten, müssen die Stärken und das Wissen der Mitarbeiter richtig mit KI-Anwendungen kombiniert werden.
Die Begeisterung rund um künstliche Intelligenz (KI) kennt keine Grenzen. Viele Experten preisen KI-Verfahren und -Lösungen sogar als wahre Wundermittel an. Auch die Zahlen sprechen für sich: Sei es in der Qualitätssicherung in Produktionsumgebungen, im Kundenservice oder in der vorrausschauenden Wartung von Maschinen und Anlagen – Unternehmen in Deutschland setzen KI und Machine Learning (ML) mittlerweile in vielen Bereichen ein oder starten entsprechende Feldversuche. Im Vergleich zu 2019 ist die Zahl der Unternehmen, die sich mit KI und ML beschäftigen, sogar um 20 Prozent auf fast 73 Prozent angestiegen. Das zeigt die aktuelle Studie »Machine Learning 2020« von IDG Research Services.
Kein Wunder also, dass die Angst mitschwingt, dass künstliche Intelligenz irgendwann den Menschen ersetzen könnte. Dabei sind KI-basierte Anwendungen – nüchtern betrachtet – schlichtweg ein weiteres Tool. Eines, das Unternehmen dabei unterstützt, Informationen schneller zu finden, Aufgaben besser zu bewältigen oder Prozesse zu optimieren. Diese Lösungen können jedoch längst nicht alles und schicken sich auch nicht an, die menschliche Arbeit überflüssig zu machen.
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