Aktives zuhören - wie es funktioniert und wirkt

von Thorsten Frenzel

Aktives zuhören - wie es funktioniert und wirkt
Aktives zuhören - wie es funktioniert und wirkt
Wer aktiv zuhört, der nimmt nicht nur selbst mehr aus einem Dialog oder Gruppengespräch mit, sondern er zeigt auch echtes Interesse an dem Gesagten des Gegenübers. Aktives Zuhören lässt sich lernen. Wer es beherrscht, der kommt sowohl im beruflichen als auch im privaten Leben noch besser an. Aktive Zuhörer gelten als empathisch und aufgeschlossen - damit kann man unter anderen in einem Vorstellungsgespräch oder beim Chef punkten.
Drei Säulen für das aktive Zuhören, die Sie kennen sollten
Laut Theorie beruht aktives Zuhören auf drei Grundbausteinen. Ein aktiver Zuhörer soll eine verständnisvolle und offene Grundhaltung mitbringen. Es genügt jedoch nicht, wenn er diese einfach nur hat, sondern man muss sie als Gesprächspartner wahrnehmen können. Die zweite Säule ist ein authentisches und kongruentes Auftreten im Gespräch. Der Begriff "kongruent" steht für deckungsgleich oder übereinstimmend. Die dritte Säule ist besonders wichtig: Das Gegenüber soll spüren, dass man dessen Meinung akzeptiert. Das ist nicht gleichbedeutend damit, die Meinung auch zu teilen. Sie sollten demjenigen eine positive Beachtung entgegenbringen - und zwar unabhängig davon, ob sie mit dessen Meinung übereinstimmen oder nicht.
Aktives Zuhören: Der Unterschied zum passiven Zuhören
Wer einfach nur hört, der nimmt die Worte zwar rein mit den Ohren wahr, begreift aber nicht unbedingt deren Sinn. Beim Zuhören sollten Sie keinesfalls passiv bleiben, nur weil Sie gerade nicht sprechen.

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