Großer und kleiner Bruder - Lasting Impact?

von Thorsten Frenzel

Großer und kleiner Bruder - Lasting Impact?
Großer und kleiner Bruder - Lasting Impact?
Thema kleiner Bruder für den großen Sohn: Jetzt will ich dazu auch mal was sagen.
Ich war gar nicht so scharf drauf, noch "weitere" Kinder zu bekommen. Und schon gar nicht, schwanger zu werden. Die Piratin segelte nämlich gerade in super-ruhigen Gewässern. Beruflich wie privat einfach 100%ig zufrieden, Super-Sohn, Super-Mann (womit eigentlich, habe ich die verdient??) - kann doch nur schlechter werden, wenn ich was ändere?
Wir hatten schon ein Weilchen rumprobiert, ob ein zweites kleines Menschlein in unsere Familie kommen möchte. Mochte aber keins. Lag aber an meiner Schilddrüsen-OP und dem damit verbundenen hormonellen Ungleichgewicht. Well, duh.
Ein paar Besuche bei der Endokrinologin und einer ordentlichen medikamentösen Einstellung später... und es hat Zoom gemacht, war ich doch schwanger. Beruflich bekloppt ungünstig. Beide Chefs hatten mich gerade gefragt, ob ich aufgrund meines größer werdenden Einzelkindes *öhöm* bereit wäre, Vollzeit zu arbeiten. Das eigene Büro (ein echter Adelsschlag bei uns) hatte ich schon. Meine Chefs liebten mich und ich sie.
Und was ich Schiss hatte, denen zu beichten, dass ich schwanger bin...
Gottseidank habe ich die besten Chefs der Welt, die mir freudig um den Hals gefallen sind(!!), als ich schamhaft das Ultraschallbild hoch- und die Luft angehalten habe.
Schwanger sein hasse ich trotzdem. Sorry!!
Ich finde es aber total wichtig, damit mal offen umzugehen. Nicht jede Schwangere fühlt sich wie Himmel auf Erden.

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