Podcast: Pfusch bei Beauty OPs? "Ich sah aus, als käme ich vom Schlachter”

von Linda Achtermann · ARD Sounds

Beauty-Eingriffe sehen auf Social Media oft easy aus: ein bisschen Filler hier, bisschen Botox dort. Kurzer Eingriff, kleines Pflaster, nächster Tag wieder Alltag. Aber was, wenn es nicht so läuft wie erhofft? Hannah wollte verhärtete Hyaluron-Filler unter den Augen loswerden. Online findet sie einen Arzt mit Top-Bewertungen. Der rät ihr zu einer Unterlidstraffung. Doch nach dem Eingriff verschlechtert sich ihr ganzes Leben: Sie berichtet von starken Schmerzen und davon, dass sie ihre Augen nicht mehr richtig schließen konnte. Für Hannah beginnt ein jahrelanger Streit und der Besuch vieler anderer Ärzte, denn bis heute folgen weitere Eingriffe, um dem früheren Zustand wieder näherzukommen. Diese investigative Recherche zeigt: Wer über schlechte Erfahrungen mit Beauty-Eingriffen spricht, kann schnell unter Druck geraten. Menschen berichten uns von Angst, Abmahnungen und Drohnachrichten. Selbst die Reporterin erhält während der Recherche eine Drohung per Email. Unsere Y-Reporterin stößt auf einen Markt, der für Patientienten und Patientinnen schwer zu durchschauen ist. Es geht um Geld, viel Geld. Der Begriff "Schönheitschirurg" ist in Deutschland nicht geschützt. Wie findet man heraus, wem man vertrauen kann? Was tun, wenn man nach einem Eingriff Beschwerden hat? Und warum kämpft Hannah heute gemeinsam mit anderen Betroffenen? Reporter bzw. Reporterin: Olga Leu (Pseudonym) Host: Annika Prigge Redaktion: Linda Achtermann Technische Produktion: Martin Seelig

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Linda Achtermann

Berlin

Zur Person

Linda Achtermann

Hi, ich bin Linda. Ich bin freie Journalistin und lebe in Berlin. Seit fast 10 Jahren bin ich in der Podcastszene unterwegs. Vor 6 Jahren habe ich meinen ersten Podcast gehostet und mache seitdem auch Bühnen- und Veranstaltungsmoderationen. Während ich früher vor allem projektbasiert gearbeitet habe, bin ich seit 2 Jahren fester Teil der Redaktion des neuen Y-Kollektiv-Podcasts von rbb und Radio Bremen, den ich auch als Formatentwicklerin begleitet habe.

Ich selbst komme aus Wolfsburg, einer waschechten Industriestadt, aus einem Arbeiter*innenhaushalt. Weil meine Eltern beide in der Gewerkschaft aktiv waren, gehörten die großen politischen Themen für mich nie nur in die Tagesschau, sondern an den Essenstisch.

Nach meinem Soziologie- und Politikstudium in Jena zog ich 2014 nach Berlin, begann einen Master und hing den für ein Volontariat bei einer Berliner Produktionsfirma an den Nagel. Einen Schritt, den ich bis heute nicht bereue.

Ich wollte raus aus der Theorie, rein ins echte Leben, ran an die Themen, die ich für wichtig halte. Mit meiner Arbeit als Moderatorin und Redakteurin und meiner Vorliebe für gutes Storytelling versuche ich, große Themen fühlbar zu machen.

Auftraggeber

I.M.U. der Hans Boeckler Stiftung , rbb

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