Podcast: Ungewollt schwanger: Wie erleben Frauen in Deutschland eine Abtreibung?
von Linda Achtermann · ARD Sounds
Ein Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland eine Straftat – sie bleibt nur unter bestimmten Bedingungen straffrei. Das hat direkte Folgen: Betroffene müssen weite Wege auf sich nehmen, kämpfen mit fehlenden Informationen, Vorurteilen und Stigmatisierung. Während fast 80 % der Deutschen für ein Recht auf Abtreibung sind, bleibt der Zugang schwierig. Wie fühlt sich eine Abtreibung an? Welche Hürden gibt es? Und wie beeinflusst die Kriminalisierung die medizinische Versorgung? Y-Kollektiv-Reporterin Sophie Rebmann begleitet Frauen, die abgetrieben haben – und ist mit dem Mikrofon live bei einer Abtreibung im OP dabei. Sie spricht mit Frauen, die erleben mussten, wie Ärzt*innen ihr die Abtreibung ausreden wollten. Und sie spricht mit einem Gynäkologen, der über 70 ist und trotzdem weiterhin Abbrüche durchführt – weil es sonst niemand in seiner Region macht. Ein Podcast über eine Erfahrung, über die kaum jemand spricht. Über ein System, das Frauen alleinlässt. Und über die Frage: Warum ist Abtreibung in Deutschland immer noch Tabu? Reporterin: Sophie Rebmann Redaktion: Linda Achtermann Technische Produktion: Martin Seelig
Linda Achtermann
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Grauer Beton, easy Jargon: Sozialarbeit auf der Straße | Klasse Berlin
Klasse Berlin - Podcast der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Linda Achtermann
Hi, ich bin Linda. Ich bin freie Journalistin und lebe in Berlin. Seit fast 10 Jahren bin ich in der Podcastszene unterwegs. Vor 6 Jahren habe ich meinen ersten Podcast gehostet und mache seitdem auch Bühnen- und Veranstaltungsmoderationen. Während ich früher vor allem projektbasiert gearbeitet habe, bin ich seit 2 Jahren fester Teil der Redaktion des neuen Y-Kollektiv-Podcasts von rbb und Radio Bremen, den ich auch als Formatentwicklerin begleitet habe.
Ich selbst komme aus Wolfsburg, einer waschechten Industriestadt, aus einem Arbeiter*innenhaushalt. Weil meine Eltern beide in der Gewerkschaft aktiv waren, gehörten die großen politischen Themen für mich nie nur in die Tagesschau, sondern an den Essenstisch.
Nach meinem Soziologie- und Politikstudium in Jena zog ich 2014 nach Berlin, begann einen Master und hing den für ein Volontariat bei einer Berliner Produktionsfirma an den Nagel. Einen Schritt, den ich bis heute nicht bereue.
Ich wollte raus aus der Theorie, rein ins echte Leben, ran an die Themen, die ich für wichtig halte. Mit meiner Arbeit als Moderatorin und Redakteurin und meiner Vorliebe für gutes Storytelling versuche ich, große Themen fühlbar zu machen.
Auftraggeber
I.M.U. der Hans Boeckler Stiftung , rbb
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