Podcast: Drogensüchtig mit Würde: Zürichs Konsum-Konzept als Vorbild?
von Linda Achtermann · ARD Sounds
In den 80ern und 90ern war Zürich Schauplatz einer der größten offenen Drogenszenen Europas: Tausende Abhängige konsumierten im "Needle Park", hunderte Menschen starben auf offener Straße. Dank einer mutigen Entscheidung sieht man heute nichts mehr davon – stattdessen gibt es ein flächendeckendes Hilfesystem, das rund um die Uhr funktioniert. Berlin dagegen kämpft mit offenen Szenen an Bahnhöfen und in Parks. Konsumräume sind monatelang geschlossen, Hilfsangebote überlastet, die Politik setzt auf Verdrängung – mit mäßigem Erfolg. Doch warum? Y-Kollektiv-Reporterin Helena Daehler ist in Zürich aufgewachsen. Seit 15 Jahren lebt sie in Berlin. Für diese Folge reist sie zurück in ihre Heimatstadt. Sie spricht mit Monika Stocker, die Zürichs Drogenpolitik revolutionierte, besucht Konsumräume, trifft Konsumenten und Expertinnen und Experten. Warum hält Deutschland an gescheiterten Strategien fest? Eine Folge über Würde, politische Blockaden und die Frage, warum Berlin nicht umsetzt, was in Zürich längst funktioniert. Reporterin: Helena Daehler Redaktion: Linda Achtermann Technische Produktion: Nikolaus Löwe
Linda Achtermann
-
Grauer Beton, easy Jargon: Sozialarbeit auf der Straße | Klasse Berlin
Klasse Berlin - Podcast der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Linda Achtermann
Hi, ich bin Linda. Ich bin freie Journalistin und lebe in Berlin. Seit fast 10 Jahren bin ich in der Podcastszene unterwegs. Vor 6 Jahren habe ich meinen ersten Podcast gehostet und mache seitdem auch Bühnen- und Veranstaltungsmoderationen. Während ich früher vor allem projektbasiert gearbeitet habe, bin ich seit 2 Jahren fester Teil der Redaktion des neuen Y-Kollektiv-Podcasts von rbb und Radio Bremen, den ich auch als Formatentwicklerin begleitet habe.
Ich selbst komme aus Wolfsburg, einer waschechten Industriestadt, aus einem Arbeiter*innenhaushalt. Weil meine Eltern beide in der Gewerkschaft aktiv waren, gehörten die großen politischen Themen für mich nie nur in die Tagesschau, sondern an den Essenstisch.
Nach meinem Soziologie- und Politikstudium in Jena zog ich 2014 nach Berlin, begann einen Master und hing den für ein Volontariat bei einer Berliner Produktionsfirma an den Nagel. Einen Schritt, den ich bis heute nicht bereue.
Ich wollte raus aus der Theorie, rein ins echte Leben, ran an die Themen, die ich für wichtig halte. Mit meiner Arbeit als Moderatorin und Redakteurin und meiner Vorliebe für gutes Storytelling versuche ich, große Themen fühlbar zu machen.
Auftraggeber
I.M.U. der Hans Boeckler Stiftung , rbb
Weitere Profile
Keine Verbindung
Verbindung wird wiederhergestellt
Etwas ist schiefgelaufen
Wir sind gleich wieder da