Was tun, wenn man keine Sportfotos machen kann?
von Jenny Musall

Wenn man durch Zufall Jetskifahrer auf dem Rhein entdeckt und Sportfotos machen kann ...
Eigentlich sind meine Tage gerade in der Wintersaison sehr stark durchgetaktet. Eishockey, Tischtennis, Fußball, Reitsport, Handball, der Blog und mein Job in der Redaktion. Da bleibt kaum ein Tag wirklich frei. Und dann kommt Corona. Auf einmal fallen alle Veranstaltungen bis zum 31. August aus. Nichts zum fotografieren und die Freiluftturniere sind auch alle abgesagt oder verschoben. Man könnte meinen, alle sagen aktuell "Wir sehen und nächstes Jahr" oder "Wir sehen uns im September". Da bekommt der Song "Wake me up when September Ends" von Greenday ja fast eine neue Bedeutung.
Aber was kann in der freien Zeit machen? Ganz hoch oben im Kurs stehen alltägliche Dinge wie Keller ausmisten oder auch den Kleiderschrank. Lesen kann man auch viel. Oder einfach mal Serien gucken, was ja eh schon hoch im Kurs steht. Natürlich fehlt mir auch das Golf spielen, denn das ist aktuell auch nicht erlaubt. Man hofft ja alle zwei Wochen, dass man es wieder darf. Ansonsten bewegt man sich halt im Freien. Ich selber bin kein Fan von Joggen, da schnappe ich mir lieber meine Inliner und drehe eine Runde.
Sportfotos in Maßen
Was aber tun, wenn es einen doch juckt, die Kamera in die Hand zu nehmen und zu fotografieren? Da ist guter Rat teuer. Zum Glück gibt es noch Möglichkeiten, das zu tun. Wenn auch sehr wenige. Da fährt man an den Fluss/Kanal und kann Schiffe fotografieren. Wenn man Glück hat, sind Jetski-Fahrer da, die es einem erleichtern und man freut sich verrückt, dass man doch ein paar Sportfotos hat. Vögel sind auch ein beliebtes Motiv, da diese sich auch bewegen. Ja, fotografieren im Freien geht auch.
Um nicht ganz einzurosten, kann man sich mit Webinaren weiterbilden. Wer das nicht möchte, der kann sich natürlich auch Wissen anlesen, Tutorials durcharbeiten und so eben dazu lernen. Ich selber favorisiere Tutorials oder einfach ausprobieren, um mich neuen Bereichen zu nähern. So steht nun die die Anwendung von Presets für Photoshop und Lightroom auf dem Plan, um damit auch einmal fit zu werden. Generell das Thema Bildbearbeitung, da ich das zum einen viele Jahre nicht mehr richtig gemacht habe und zum anderen ist es auch eine Sache, die man können sollte.
Beiträge abarbeiten
Manch einer hat noch genügend Themen auf Halde, die endlich einmal abgearbeitet werden können. Das ist auch bei mir der Fall, da ich genügend Ideen habe und nun die Zeit ist, alle Sachen einmal abzuarbeiten oder vorzuschreiben. So kann ich beispielsweise schon das ganze Jahr mit der How-to-Sportfotografie-Serie ausfüllen und schreibe aktuell alle Beiträge dazu vor. Das Gleiche gilt für den Bücherwurm. So habe ich weniger zu tun, wenn alles wieder hochgefahren ist. Genauso verfahre ich mit meinen Social-Media-Accounts. Da bin ich aktuell sehr aktiv am Liken und kommentieren, sodass sich das auch auszahlt. Es sind schon ein paar neue Follower auf Instagram dazu gekommen, was mich freut.
Außerdem kann ich die Webseite endlich mal in Angriff nehmen, da die Farbwelten noch angepasst werden müssen. Ach ja, und sich genau in die SEO-Optimierung einlesen und diese anpassen will ich auch noch machen.
Entsprechend werde ich mir weiterhin Arbeit suchen und nicht aufhören, aber dennoch etwas auf Sparflamme sein, damit die Kraftreserven nicht zu einem Burnout führen.
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Jenny Musall
Jenny Musall
Meine ersten Berührungspunkte mit dem Journalismus hatte ich Anfang der 1990er Jahre ganz klassisch über die Tageszeitung. Schon früh habe ich gemerkt, dass das tagesaktuelle Krisengeschehen mich weniger interessiert. Stattdessen waren es Geschichten, die Orientierung geben, Zusammenhänge erklären und Perspektiven eröffnen. Themen, die näher am Menschen sind.
Heute arbeite ich als freie Journalistin mit einem breiten Themenspektrum. Meine Schwerpunkte liegen in Kultur, Feuilleton Sport sowie Ratgeber- und Servicethemen. Meine Themen sind im Bereich Design, Kunst, Fotografie und gesellschaftlich relevante Entwicklungen abseits des Nachrichtenstroms zu finden. Auch im Sportjournalismus ist es mir wichtig, dass nicht nur über das Spiel selbst, sondern auch die Hintergründe mit in den Text einfließen können.
Unabhängig vom Thema steht für mich eine saubere, gründliche Recherche im Mittelpunkt. Ich arbeite mich tief Inhalte ein, hinterfrage Aussagen und ordne Informationen ein. Mein Anspruch: Wenn ich ein Thema verstanden habe, können es auch die Leser und Leserinnen nachvollziehen.
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