How To: Sportfotografie leicht gemacht

von Jenny Musall

How To: Sportfotografie leicht gemacht
How To: Sportfotografie leicht gemacht
Sportfotografie ist anspruchsvoll und es gibt einiges zu beachten. Wie die Bilder dennoch nicht verschwimmen oder unscharf werden, wird hier in einem kleinen Tutorial erklärt.
Sportfotografie

Sportfotografie ist nicht leicht. Daher hier mal kleine Tipps. Montage: JM

Sport ist schnell. Meistens zumindest. Daher ist es für den Fotografen nicht einfach, den perfekten Moment zu erwischen. Neben einem guten Auge braucht man auch entsprechendes Know-How und auch das passende Equipment. 
Es muss erst einmal eine Kamera sein, die mit macht. Bei Systemkamera bin ich raus. Damit kenne ich mich nicht aus. Und auch ich musste mich erst einmal mit dieser Disziplin des fotografierens auseinander setzen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nur Konzerte fotografiert und nichts anders. Oder die Dinge haben sich nicht bewegt. Das war natürlich einfach.
Das Zusammenspiel muss nicht nur im Sport passen
Die Schwierigkeit in der Sportfotografie besteht darin, dass die Motive verschwimmen oder unscharf werden, wenn die Verschlusszeit nicht stimmt. Ich selbst habe mit der Canon EOS 500D angefangen. Das war teilweise mehr als kriminell, denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich maximal im Iso-Bereich von 800 gearbeitet. Und nun, da die Kamera als nächste Stufe 1600 zulässt, eben in diesem Bereich. Es war und ist grenzwertig. Jedenfalls liegt die Verschlusszeit bei etwa 1/500. Geht man darunter, muss man mit Bewegungsunschärfe rechnen. 
Wichtig ist auch ein lichstarkes Objektiv. Denn oftmals sind die Hallen sehr dunkel, was das Auge gar nicht wahrnimmt. Dann kommt man mit einer Blende von 5,6 nicht mehr weit. Sinnvoll ist eine Blende von 2,8.
Auge, Anspruch und Ambitionen
Neben den technischen Aspekten muss man auch bedenken, dass eine gute Kamera alleine keine guten Bilder macht. Natürlich muss man auch das entsprechende Auge haben, um weiterarbeiten zu können. Und man muss ein Gespühr für den Sport haben. 
Das bisher anspruchsvollste, was ich fotografiert habe, war nicht etwa Badminton, sondern Golf. Man glaubt gar nicht, wie schnell ein Schwung sein kann. Dann den entsprechenden Punkt zu erreichen, auch wenn man selbst spielt, ist sehr schwer. Da muss schon eine Highspeedkamera her.
Es geht doch nichts über einen schnellen Fokus, eine hohe Zahl an Bildern die Sekunde und eine hohe Lichtempfindlichkeit.
Weitere Infos unter www.canon.de

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Porträt von Jenny Musall

Jenny Musall

Bochum

Zur Person

Jenny Musall

Meine ersten Berührungspunkte mit dem Journalismus hatte ich Anfang der 1990er Jahre ganz klassisch über die Tageszeitung. Schon früh habe ich gemerkt, dass das tagesaktuelle Krisengeschehen mich weniger interessiert. Stattdessen waren es Geschichten, die Orientierung geben, Zusammenhänge erklären und Perspektiven eröffnen. Themen, die näher am Menschen sind.

Heute arbeite ich als freie Journalistin mit einem breiten Themenspektrum. Meine Schwerpunkte liegen in Kultur, Feuilleton Sport sowie Ratgeber- und Servicethemen. Meine Themen sind im Bereich Design, Kunst, Fotografie und gesellschaftlich relevante Entwicklungen abseits des Nachrichtenstroms zu finden. Auch im Sportjournalismus ist es mir wichtig, dass nicht nur über das Spiel selbst, sondern auch die Hintergründe mit in den Text einfließen können.

Unabhängig vom Thema steht für mich eine saubere, gründliche Recherche im Mittelpunkt. Ich arbeite mich tief Inhalte ein, hinterfrage Aussagen und ordne Informationen ein. Mein Anspruch: Wenn ich ein Thema verstanden habe, können es auch die Leser und Leserinnen nachvollziehen.

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