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„Die Uhr ist Zeitzeugin"

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Die Versöhnungsgemeinde sammelt Spenden für ein kostbares Erinnerungsstück. Dafür sind 30 000 Euro nötig. Ein Interview mit dem Pfarrer der Gemeinde.


Die Kapelle der Versöhnung auf dem ehemaligen Todesstreifen an der Bernauer Straße war zum Zeitpunkt des Mauerbaus 1961 schon geschlossen, 1985 veranlasste die DDR-Regierung die Sprengung der Kirche. Nach der Wiedervereinigung wurden die alten Steine der Kirche in den Lehm der Kapelle eingearbeitet, viele Einrichtungsgegenstände verblieben jedoch in den Depots der Gemeinden quer durch Berlin. So auch die Turmuhr. Jetzt möchte die Gemeinde die Uhr restaurieren lassen. Dafür sind 30 000 Euro nötig. Um das Geld zusammenzubekommen, wurde die Spendenaktion „Gönn dir eine Minute" ins Leben gerufen. Für 45 Euro bekommen Spender eine Minute, und helfen so mit, ein Stück Berliner Geschichte zurückzuholen. ...

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