Schauspiel: Blackbox und Flammende Köpfe
von Andreas Schröter

Macht bei der Blackbox mit: Kulturmanagerin Katarzyna Wielga-Skolimowska
Hier zwei Meldungen aus dem Dortmunder Schauspiel: Die Blackbox-Reihe geht weiter, und die Megastore-Produktion "Flammende Köpfe" kommt wieder ins Programm.
Das Schauspiel Dortmund nimmt seine BLACKBOX-Reihe wieder auf. Die Veranstaltung rund um aktuelle politische Themen startet wieder am Sonntag, 4. Februar, um 18.30 Uhr im Studio des Schauspiel Dortmund. Diesmal widmet sich der Abend dem Thema „Polen“ und dem möglichen Ende der Kunstfreiheit in Deutschlands Nachbarland. Kulturmanagerin Katarzyna Wielga-Skolimowska und Regisseur Oliver Frljić berichten vom Kulturkampf der rechtskonservativen PiS-Regierung gegen liberale Künstler und diskutieren mit Moderator Alexander Kerlin über die Situation von Kulturschaffenden in Polen. Der Eintritt ist frei. Die BLACKBOX findet statt in Kooperation mit bodo e.V. und der Offenen Fachhochschule der FH Dortmund.
"Flammende Köpfe" kommt wieder
Das Schauspiel Dortmund nimmt eine weitere Produktion aus dem Megastore-Programm wieder in den Spielplan auf: „Flammende Köpfe“ von und mit Arne Vogelgesang ist ab Donnerstag, 15. Februar, wieder zu sehen, jetzt im Studio am Hiltropwall. Vogelgesang greift in seinem Stück auf seine umfangreiche Sammlung von Propaganda-Videos aus dem Netz zurück und kreiert daraus einen hochaktuellen Theaterabend für einen Performer und einen virtuellen Chor von Kopf-Avataren. Neben dem 15. Februar (20 Uhr) gibt es noch eine weitere Vorstellung am Sonntag, 25. Februar (18.30 Uhr). Karten für 15,- Euro (10,- Euro ermäßigt) sind erhältlich an der Vorverkaufskasse im Opernhaus (Platz der Alten Synagoge), unter www.theaterdo.de oder 0231/50-27222.
Lesen Sie unsere Rezension zu "Flammende Köpfe"
Über das Schauspiel Dortmund:
Seit der Spielzeit 2010/11 ist Kay Voges Direktor der Schauspielsparte. Kay Voges hat in seiner ersten Spielzeit insbesondere mit der Reihe „Stadt ohne Geld“ (Regie: kainkollektiv & sputnic) sowie der Inszenierung „Heimat unter Erde“ (Regie: Stefan Nolte) überregional Aufsehen erregt und erhielt bei der NRW-Kritikerumfrage der Theater-Fachzeitschrift theater pur sieben von zehn Mal das Prädikat „Theater im Aufwind“.
Seit 2013 erarbeitet das Schauspielhaus mitunter Inszenierungen, die sich dem Geist des eigens konzipierten DOGMAS 20_13 verpflichten. Es plädiert für eine engere und unmittelbarere Verzahnung von Theater- und Filmwelten. Für die erste der DOGMA 20_13-Inszenierungen, Das Fest, wurde Kay Voges für den deutschen Theaterpreis „Der Faust“ 2013 in der Kategorie „Beste Regie“ nominiert.
2016 wurde das Schauspiel Dortmund in der Kritikerumfrage der Welt am Sonntag zum besten Theater in NRW gekürt, die Uraufführung „Die Borderline Prozession“ zur besten Inszenierung eines zeitgenössischen Stoffs. Des Weiteren erhielt es in der Kritikerumfrage 2016 der Fachzeitschrift Theater heute die zweitmeisten Nennungen als bestes Theater im deutschsprachigen Raum.
Mit dem Stück Die Borderline Prozession von Kay Voges wurde das Schauspiel Dortmund 2017 zum Theatertreffen eingeladen. Die soziale Plastik Die Spiegelbarrikade erhielt 2017 den BKM-Preis Kulturelle Bildung.
Schauspiel Dortmund (Blog)
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Andreas Schröter
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