Erste SpielBar der Saison mit „die cops ham mein handy“
von Andreas Schröter

Lukas Adolphi (Handybesitzer) liest in der SpielBar / Copyright: KP Flügel
Die SpielBar-Reihe im Schauspiel Dortmund startet wieder. Den Auftakt am kommenden Freitag, 2. Februar, macht eine szenische Lesung von „die cops ham mein handy“. Das frisch erschienene Buch ist die Folge eines Raubüberfalls: Lukas Adolphis Handy wird geklaut.
Als er es nach mehreren Monaten und Gerichtsverhandlungen zurückbekommt, findet er darauf alle gesendeten und empfangenen Nachrichten des Diebs. Und der hatte in dieser Zeit nicht nur mit der Ex und seiner aktuellen Freundin regen Austausch, sondern gleich noch mit vier weiteren Damen sowie mit seinen Kumpels. Das alles liest sich so witzig, dass Lukas Adolphi kurzerhand ein Buch mit diesen Chatverläufen der Täter herausbringt.
SpielBar im Institut
Schauspielintendant Kay Voges richtet die szenische Lesung am kommenden Freitag, 2. Februar, um 22 Uhr, für die SpielBar-Reihe im Institut ein. Es lesen Andreas Beck, Ekkehard Freye, Eva Verena Müller, Matthias Seier und Anne-Kathrin Schulz. Karten gibt es für 5,- Euro an der Vorverkaufskasse im Opernhaus (Platz der Alten Synagoge), unter www.theaterdo.de oder 0231/50-27222.
Über das Schauspiel Dortmund
Seit der Spielzeit 2010/11 ist Kay Voges Direktor der Schauspielsparte. Kay Voges hat in seiner ersten Spielzeit insbesondere mit der Reihe „Stadt ohne Geld“ (Regie: kainkollektiv & sputnic) sowie der Inszenierung „Heimat unter Erde“ (Regie: Stefan Nolte) überregional Aufsehen erregt und erhielt bei der NRW-Kritikerumfrage der Theater-Fachzeitschrift theater pur sieben von zehn Mal das Prädikat „Theater im Aufwind“.
Seit 2013 erarbeitet das Schauspielhaus mitunter Inszenierungen, die sich dem Geist des eigens konzipierten DOGMAS 20_13 verpflichten. Es plädiert für eine engere und unmittelbarere Verzahnung von Theater- und Filmwelten. Für die erste der DOGMA 20_13-Inszenierungen, Das Fest, wurde Kay Voges für den deutschen Theaterpreis „Der Faust“ 2013 in der Kategorie „Beste Regie“ nominiert.
2016 wurde das Schauspiel Dortmund in der Kritikerumfrage der Welt am Sonntag zum besten Theater in NRW gekürt, die Uraufführung "Die Borderline Prozession" zur besten Inszenierung eines zeitgenössischen Stoffs. Des Weiteren erhielt es in der Kritikerumfrage 2016 der Fachzeitschrift Theater heute die zweitmeisten Nennungen als bestes Theater im deutschsprachigen Raum.
Mit dem Stück Die Borderline Prozession von Kay Voges wurde das Schauspiel Dortmund 2017 zum Theatertreffen eingeladen. Die soziale Plastik Die Spiegelbarrikade erhielt 2017 den BKM-Preis Kulturelle Bildung.
Schauspiel Dortmund (Blog)
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Andreas Schröter
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