Zwischen Utopie und Realität: Die dynamische Cloud

von Albert Absmeier

Zwischen Utopie und Realität: Die dynamische Cloud
Zwischen Utopie und Realität: Die dynamische Cloud
Das dynamische Verteilen von Workloads zwischen diversen Cloud-Plattformen ist die logische Konsequenz, um die Vorteile der Technologie vollständig nutzen zu können. Leider ist dies noch Zukunftsmusik. Gaia-X hingegen sendet erste positive Signale in diese Richtung.
Die Auswahl an Produkten, Funktionalitäten und Preisstaffelungen verschiedener Cloud-Plattformen ist vielfältig. Unternehmen können aus den Angeboten von Hyperscalern sowie zahlreicher mittelständischer Anbieter, die über spezifische Cloud-Portfolios inklusive Bare Metal und Dedicated Compute verfügen, wählen. In der Regel nutzen Organisationen mehr oder weniger flexible hybride Cloud-Infrastrukturen, indem sie die Public Clouds der Hyperscaler mit ihrer eigenen Infrastruktur verbinden.
 
Innerhalb einer Hybrid Cloud wünschen sich Kunden vor allem ein hohes Maß an Flexibilität, inklusive der Möglichkeit, einzelne Bestandteile der Cloud-Infrastruktur mühelos auf andere Anbieter übertragen zu können. Eine dynamische Cloud ist im Prinzip eine Multi-Cloud-Umgebung, in der sich Workloads und Daten zwischen den einzelnen Clouds verschieben lassen. Dies kann die jeweils effektivste Mischung und Skalierung ermöglichen, indem freie Instanzen in einem Umfeld von Multi-Cloud-Providern identifiziert und genutzt werden.
 
Dies würde Kunden erlauben, die Vorteile der Cloud bestmöglich abzuschöpfen. Darüber hinaus könnte es die Konkurrenz zwischen den Anbietern im Markt fördern und Innovationen steigern.

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