Was man für eine funktionierende virtuelle Schule wirklich braucht

von Albert Absmeier

Was man für eine funktionierende virtuelle Schule wirklich braucht
Was man für eine funktionierende virtuelle Schule wirklich braucht
In den kommenden Monaten kehren überall auf der Welt Kinder wieder in die Schule zurück. Auch wenn sich die Szenarien seit den ersten Lock Downs oder Shut Downs verändert haben, es kommen Erinnerungen hoch. Viele Schulbezirke waren nicht in der Lage, mit einem Präsenzunterricht zu beginnen. Stattdessen starrten Schüler an ihrem ersten Schultag vielfach den ganzen Tag auf ein Tablet, während Lehrer versuchten, IT-Administrator zu spielen und Probleme zu beheben, die mit dieser Art von virtuellem Lernen fast zwangsläufig einhergehen.
Damals sorgte ein Foto im Internet für einiges Aufsehen: Eine Mutter hatte bei ihrem 5-jährigen Sohn einen Augenblick großer Frustration eingefangen. Nachdem der kleine Junge den ganzen Vormittag mit Netzwerkproblemen zu kämpfen hatte, und kaum am Unterricht teilnehmen konnte, ließ er entmutigt den Kopf hängen und überließ sich seinen Tränen. Nicht unbedingt die Art von Erinnerung, die man seinem Kind für den ersten Schultag wünscht. Aber es ist eine Erfahrung, die auch andere machen werden. Zumindest bis Schulbezirke und Technologieunternehmen wie etwa Google und Apple enger zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass virtuelles Lernen ansprechend und effektiv ist. Andernfalls liegt der Unterricht für unsere Kinder auf Eis, bis Covid-19 besiegt ist.
Die Kinder sind natürlich nicht die einzigen Betroffenen. Zum einen sind Lehrkräfte für diese Art von digitalem Fernunterricht nicht ausgebildet.

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