Digital Business – Solutions and Service Partners im Fokus
von Albert Absmeier

Bei der Digitalisierung der Lieferketten kommen verstärkt Vor-Ort-Dienstleister zum Zug. Laut neuer ISG-Studie verlagern Serviceanbieter aktuell Ressourcen nach Deutschland, um bei hiesigen Unternehmen zu punkten.
Die Digitalisierung der Lieferketten hat im vergangenen Jahr pandemiebedingt deutlich an Fahrt aufgenommen und wird dies auch 2021 weiter tun. Dies meldet der neue »ISG Provider Lens Digital Business – Solutions and Service Partners Report Germany 2020« der Information Services Group (ISG). Entsprechend wächst laut ISG-Studie auch der deutsche Markt für entsprechende Transformations-Services. Dabei würden vor allem Anbieter mit zahlreichen Ressourcen und Spezialisten vor Ort in Deutschland profitieren.
»Die traditionellen Lieferketten sind in den vergangenen Monaten zum Teil schwer gestört worden«, sagt Heiko Henkes, Director und Principal Analyst bei ISG. Vor allem jene Unternehmen, die ihre Lieferketten bereits digitalisiert hatten, seien jedoch schnell wieder in den Normalbetrieb zurückgekehrt – zum Teil schon nach wenigen Wochen. »Zugleich machten sich die Unternehmen mit bereits fortgeschrittenen Digitalisierungsplänen umgehend an deren Umsetzung«, so Henkes weiter. »Denn digitalisierte Lieferketten ermöglichen es den Unternehmen, ihre Betriebskosten zu senken, die Bestände mit Blick auf die Kundennachfrage zu optimieren, das Lieferkettennetzwerk widerstandsfähiger zu gestalten und sich selbst optimierende Lieferketten in Betrieb zu nehmen.«
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