Digitalpolitik und Corona: Zunehmende Unzufriedenheit mit digitaler Bildung und Verwaltung
von Albert Absmeier

- 71 Prozent der Bevölkerung unzufrieden mit digitalen Bildungsangeboten, digitalen Verwaltungsangeboten und digitalen Gesundheitsdiensten.
- Rund 80 Prozent der Befragten wünscht sich aufgrund der Corona-Krise mehr Fokus auf digitalpolitische Themen.
- eco fordert Digitalisierungsgipfel für Bildung, Verwaltung und Gesundheitswesen.
- Bedeutung digitaler Infrastrukturen wächst weiter.
Die Unzufriedenheit der Deutschen mit der aktuellen Digitalpolitik von Bund und Ländern nimmt drastisch zu. So geben über 70 Prozent der Befragten einer aktuellen repräsentativen Bevölkerungsumfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. an, unzufrieden mit den Angeboten im Bereich digitale Bildung, digitale Verwaltung und digitale Gesundheitsdienstleistungen zu sein .
Entsprechend sieht die Mehrheit der Befragten (78,6%) deutlichen Handlungsbedarf der Bundesregierung, gerade jetzt angesichts der Corona-Krise und der damit verbundenen Kontaktbeschränkungen und Distanzgebote, einen stärkeren Fokus auf digitalpolitische Themen zu setzen. Der Anteil der Menschen, die vom Bund mehr Engagement in Sachen Digitalisierung wünschen, ist damit gegenüber dem Sommer nochmals um rund 13 Prozent gewachsen. Anfang August 2020 hatten bereits 65,4 Prozent der Befragten sich von der Bundesregierung einen stärkeren Fokus auf digitalpolitische Themen gewünscht.
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