Public-Cloud-Anbieter mit Rechenzentren vor Ort haben die Nase vorn

von Albert Absmeier

Public-Cloud-Anbieter mit Rechenzentren vor Ort haben die Nase vorn
Public-Cloud-Anbieter mit Rechenzentren vor Ort haben die Nase vorn
Laut neuer ISG-Studie profitieren vor allem die großen Hyperscale-Anbieter wie AWS, Microsoft und Google von der Covid-19-Krise.
Neben dem allgemeinen Trend zur Digitalisierung hat die aktuelle Covid-19-Pandemie das Geschäft der Public-Cloud-Anbieter zusätzlich angefacht. Allerdings sind Public Cloud-Angebote kein Selbstläufer, da die Unternehmen in Deutschland eine Datenhaltung und -verarbeitung in Rechenzentren vor Ort erwarten. Dies meldet der neue »ISG Provider Lens Public Cloud – Solutions & Services Report Germany 2020« der Information Services Group (ISG).
 
Wegen dieses Public Cloud-Booms suchen Unternehmen ISG zufolge intensiv nach Partnern, die sie bei der Migration in die Cloud unterstützen. »Beim Wechsel in die Cloud sind grundlegende Fragen zu klären«, sagt Heiko Henkes, Director & Prinicipal Analyst bei ISG. Es müsse zum Beispiel analysiert werden, welche Anwendungen sich für den Umzug in die Cloud eignen und wie sie sich am besten migrieren lassen. »Bei dieser Migration kommen die Unternehmen ohne die Partneranbieter der Hyperscaler kaum aus – etwa, um alte Großrechner-Applikationen mit dem notwendigen Know-how und geeigneten Werkzeugen cloudfähig zu machen.« Auch sei es in vielen Fällen nicht ratsam, die eigenen Anwendungen eins zu eins (»Lift & Shift«) in die Cloud zu überführen. »Auf diese Weise verzögert man die Herbeiführung einer Lösung nur«, so Henkes.

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