Der Arbeitsmarkt im Lockdown: In diesen Bereichen gibt es dennoch gerade gute Job-Chancen
von Albert Absmeier

Unternehmen schreiben gerade rund 14 Prozent mehr neue Jobs aus als zu Beginn des Lockdowns Anfang November. Nachfrage-Boom nach neuen Jobs in den ersten drei Januar-Wochen. StepStone prognostiziert für Januar Anstieg der Arbeitslosenzahlen um 230.000 auf 2.937.000 – größtenteils saisonbedingt.
Der Lockdown bleibt bestehen – Deutschlands Wirtschaft wird damit auch in den kommenden Wochen auf eine harte Probe gestellt. Die Online-Jobplattform StepStone hat die direkten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt analysiert und prognostiziert für Januar einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen um 230.000 auf insgesamt 2.937.000 Arbeitslose. Im Vorjahresvergleich sind das 511.000 arbeitslose Menschen mehr. Auch die Arbeitslosenquote hat sich im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent erhöht. »Der Anstieg hat natürlich mit dem anhaltenden Lockdown zu tun. Allerdings ist er in großen Teilen auch saisonbedingt. Einen ähnlichen Anstieg gab es auch im Verlauf von Dezember 2019 zu Januar 2020«, sagt StepStone Arbeitsmarkt-Experte Dr. Tobias Zimmermann. Der Blick auf den Jobmarkt gibt aber auch Grund für Optimismus: So gab es in der zweiten Januar-Woche 2021 rund 14 Prozent mehr neue Jobs auf StepStone.de als noch Anfang November, als der Lockdown gerade erst ausgerufen wurde.
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