Unter Führung der IT wird Low-Code zum nachhaltigen Erfolg 

von Albert Absmeier

Unter Führung der IT wird Low-Code zum nachhaltigen Erfolg 
Unter Führung der IT wird Low-Code zum nachhaltigen Erfolg 
Dank Low-Code-Plattformen können Mitarbeiter aus Fachbereichen selbst Apps erstellen, die sie in ihrer täglichen Arbeit unterstützen. Ganz ohne die IT-Abteilung funktioniert das aber nicht.
Die Low-Code-Entwicklung von Anwendungen erfreut sich wachsender Beliebtheit. Das Marktforschungsunternehmen Gartner prognostiziert, dass bis 2023 die Zahl der aktiven Citizen Developers in großen Unternehmen mindestens viermal so groß sein wird wie die Zahl der professionellen Entwickler. Insbesondere die in diesem Jahr durch Covid-19 angestoßene Verbreitung von Remote-Work hat viele Veränderungen in betrieblichen Abläufen notwendig gemacht, bei denen Low-Code helfen kann – der Ansatz ist daher in den Strategien vieler Unternehmen in den Vordergrund gerückt.
Trotz der großen Begeisterung über die umfangreichen Möglichkeiten von Low-Code kann der Übergang von traditioneller Entwicklung zur Low-Code-Entwicklung holprig verlaufen. Die erfolgreiche Umsetzung ist nicht so einfach, wie Unternehmen oft glauben. Lassen sie Mitarbeitern aus Fachabteilungen freie Hand, greifen diese zu kostenlosen Tools und werden in Bereichen aktiv, die früher eine Domäne der IT-Abteilung waren. Es entsteht eine Schatten-IT aus nicht unterstützten Entwicklungstools und nicht unterstützten Apps, die das Unternehmen gefährden kann. Neben Cyberattacken und Compliance-Verletzungen zählen Ineffizienz und Ressourcenverschwendung zu den Problemen.

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