Smart-City-Konzepte: Zusammenspiel wie im Orchester
von Albert Absmeier

Vier von zehn Stadtbewohnern würden in eine Smart City ziehen, ein Drittel der Bürger für digitale Stadtkonzepte sogar bezahlen – das sind die Ergebnisse einer weltweiten Capgemini-Studie. Smart-City-Initiativen werden auch immer häufiger in deutschen Kommunen auf den Weg gebracht. Im Jahr 2019 hat der Smart-City-Atlas von Bitkom, Fraunhofer IESE und Partnern 50 Städte als Vorreiter in der Entwicklung intelligenter Stadtkonzepte vorgestellt.
Diese Punkte zeigen, dass sowohl ein signifikanter Teil der globalen Stadtbevölkerung als auch viele Stadtverwaltungen offen sind für das Konzept Smart City. Oftmals fehlt aber ein klares Verständnis davon, wie sich eine Stadt überhaupt »smart« machen lässt und wie sich die Vorteile bestmöglich nutzen lassen. Strukturelle und politische Gegebenheiten erschweren die Umsetzung zusätzlich.
Wie Smart Cities tatsächlich zukunftsfähig und nachhaltig gestaltet werden können, erklärt Dr. Stefan Schwarz, Partner Business Consulting bei Teradata:
Intelligente, intermodale Verkehrssteuerungen, die Fahrzeuge genau zum einen freien Parkplatz lotsen und die Belastung der Innenstädte durch die aufeinander abgestimmte Nutzung von verschiedenen Verkehrsmitteln minimieren; sich selbststeuernde Elektrizitätsnetze, die eine möglichst »grüne« und bedarfsgerechte Produktion, Speicherung und Nutzung ermöglichen; Mülltonnen, die Müllentsorgungsunternehmen interaktiv helfen, ihren Service zu optimieren – so stellt sich vielleicht manch einer die »smarte«
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