Das schwächste Glied: Der Mensch als IT-Sicherheitsrisiko

von Albert Absmeier

Das schwächste Glied: Der Mensch als IT-Sicherheitsrisiko
Das schwächste Glied: Der Mensch als IT-Sicherheitsrisiko
Fehlverhalten, ungenaue Richtlinien und falsche Konfigurationen von Endpunkten sind häufige Schwachpunkte.
 
Die Cyber-Kill-Chain sucht sich meist das schwächste Glied in der Kette – und das ist oft der Mensch.
Eine Analyse der Bitdefender-Telemetrie von 110.000 Endpunkten im ersten Halbjahr 2020 zeigt, dass Fehlkonfigurationen und der »Schwachpunkt Mitarbeiter« die Ursachen Nummer Eins für einen sehr hohen Prozentsatz von Cyberangriffen sind.
Ein Fehlverhalten von Mitarbeitern kann die mehrschichtige Sicherheit von Abwehrlösungen zunichtemachen, was sich besonders bei kleinen und mittleren Unternehmen auswirkt.
Der Schutz vor menschlichem Fehlverhalten wird zukünftig aus einer Mischung aus IT-Produkten plus Sicherheitsdienstleistungen bestehen.
 
Während in Hollywood-Filmen Hacker stets mit großem Aufwand Sicherheitssysteme und Firewalls knacken, sieht die Realität oft anders aus. Nur wenige Angriffe erfordern ein filmreifes Maß an Mühe. Angestellte und falsch konfigurierte Systeme übernehmen meist die Hauptarbeit und schaffen verwundbare Einfallstore. Die Attacken zielen zudem wirksam auf die Hauptschwachstellen der Unternehmenssicherheit – eine davon ist oft der Mensch.
Fehlkonfigurationen von Endpunkten verursachen rund ein Drittel aller Sicherheitsvorfälle und unpräzise Fernverwaltungsrichtlinien machen Hunderttausende Systeme anfällig. Plus: 93 Prozent der Mitarbeiter verwerten alte Passwörter immer wieder. Laut Telemetrie der Security Intelligence Cloud

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