Wie entstand demokratisches Denken? [4]
von Fritz Letsch
Vor 200 Jahren hatten wir in den deutschen Fürstentümern auch noch die Leibeigenschaft, der Adel und das Bürgertum hatte immer mit Besitz, Erbschaft, Verdienst und Privi-Legien zu tun, die besonderen Rechte der ERSTEN KLASSE.
Zur 1. Klasse gehörten auch die „humanistisch Gebildeten“ mit Abitur, und vor allem mit „Doktor“: Ärzte, Juristen, Priester, „gehobene“ Beamte, aufgestiegene Militärs und Bankiers, Unternehmer … damals alles Männer, bis auf die ersten Pionierinnen.
Im Adel geboren: Michail Bakunin
Michail Alexandrowitsch Bakunin (1814 – 1876) wurde wegen der Teilnahme an Aufständen in Paris, Dresden und Prag mehrfach zum Tode verurteilt, begnadigt, in Petersburg inhaftiert und nach Sibirien verbannt. Von dort floh er nach einer Heirat über Japan und die USA nach Europa, wo er sich vor allem in Italien und der Schweiz der internationalen Arbeiterbewegung widmete.
Dabei geriet er mit Karl Marx regelmäßig in Konflikt, dessen autoritären Führungsstil und die Fixierung auf eine zentralistische Kampfpartei er in vielen Artikeln und Briefen kritisierte.
Bakunin plädierte für die Anarchie in der Selbstorganisation, für eine dezentrale von unten nach oben organisierte und gewaltlose Gesellschaft der Freien und Gleichen ohne Staat und Ausbeutung.
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Fritz Letsch
Fritz Letsch
fairer Handel, faires Handeln in München? Rüstungsindustrie oder Bürgerstadt, Tourismus, Spekulation oder Selbstorganisation? Menschenmarkt.
Internationale Begegnungen mit Theater-Methoden über Denk- und Sprachgrenzen bringen: Magie im Urgrund unseres Wünschen, zukünftige Lebensformen in Selbstorganisation entwickeln, Anarchie in Genossenschaften und Räten
Auftraggeber
Forumtheater , Projekt Basis 3
Weitere Profile
Basis für neue Lebensabschnitte , Demokratie wäre Kunst ... , Münchner Künster*innen , Paulo Freire Gruppe , Räterepublik Baiern
Keine Verbindung
Verbindung wird wiederhergestellt
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Wir sind gleich wieder da