Gepanzerte Herzen: NAhTOd
von Fritz Letsch

Es ist immer noch die Religion der Abschreckung, die uns "unsere christlichen Parteien" mit allen Feierstunden, Kirchen und Medien einreden wollen: "70 Jahre NATO" sind Bündnistreue und 2% des BIP," 2% der Produktionskraft für den Militarismus.
Da dienen die Chinesen, das Digitale und der Islamismus als Bedrohung wie der alte gefährliche Russe, den man zwar freundlich besuchen kann wie alle anderen Länder und Regent*innen, mit denen dann edel fotografiert, gegessen, gesprochen und getrunken wird, aber dann sind sie doch wieder Feinde?
Es ist wie in einer alten dummen Märchen-Welt, in der die Könige zwar verwandt sind, aber sich die Kleinigkeiten nicht gönnen, und dann nennen sie es Freiheit und Frieden, was uns die anderen nicht gönnen ...
Was für eine absurde Religion der Waffen, der wir nicht entkommen, gebunden durch Ängste, Versicherungen und Versorgungssysteme, die scheinbar nicht "unsere" sind.
Kirchen, Obrigkeit und Politik sind die gleichen wie vor 100 Jahren, die Kirchen, die jede Befreiung bekämpften, weil sie lieber an ihre eigene Obrigkeit glaubten,
und ausgerechnet die SPD, im frühen Sozialismus zur Befreiung von der Ausbeutung zusammen gekommen, aus Anarchisten, Marxisten und Pazifisten:
Zuerst wurden die Pazifisten ausgeschlossen, die Anarchisten machten sich selbst auf den Weg, die Spartakisten und Kommunisten radikalisierten sich gegen die noch königlich gefärbte Partei, die zusammen mit den Gewerkschaften die Enteignungen und die Arbeiterräte als direkte Regierung abgelehnt hatten, um Arbeitsplätze und Rüstung für den Arbeitgeber-Verband zu retten.
In der früheren Kirche war Franziskus gegen die etablierten Kleriker mit ihren Fürstentümern, Mätressen und aufgetreten, weil er unruhige Träume hatte. Der aktuelle und vielleicht letzte Papst hatte auch unruhige Erlebnisse: Die Schuld und Vertuschung der Übergriffe, die chauvinistisch-männliche Knaben- und Männer-Verhältnisse im Vatikan, der als einziger "Staat" die Schutzalter-Grenze von 12 Jahren hat: Ein passendes Symbol ...
Wenn nun alle Bischöfe und Kardinäle die Verantwortung für ihre Vertuschungen und Versetzungen von Missbrauch und Übergriffen übernehmen und zurücktreten?
Das "Ende der Welt, die wir kennen", ist nahe:
Das Klima hat sich geändert, wir haben ewig weiter gefeiert und beteuert, ein letztes Mal ... wie Süchtige in Öl und Benzin, in erträumter oder verlogener Romantik, in vereinzelten Kleinfamilien-Systemen und privaten Versicherungen, die uns nebenbei enteignen, mit steigenden Kosten und Mieten ...
... und dann sagen uns die jungen Leute und Schüler*innen, dass sie keine Zukunft mehr sehen:
Seit Jahrzehnten wissen wir zwar, dass das Trinkwasser ..., dass die Vergiftungen ..., dass das Ende der Rohstoffe und die Erwärmung ...
... aber wir konnten es nostalgisch abspalten:

Die Alternativen, die Friedensbewegung, die Linke, die grüne Partei bekamen die alte Rolle der Gegenspieler, der früheren Diaboli und Teufel, und wurden diffamiert,
bis nun die neuen Teufel der alten verdrängten Zeit des Faschismus auftauchten ...

Können wir jetzt umlernen?
Die Verdrängung begreifen vor allem die Eltern und jene Wissenschaftler*innen, die seit Jahren appellieren, aufklären, erinnern und nur begrenzt wahrgenommen werden: Ja, wir müssten, wir werden in den nächsten 20 Jahren, ...
Jetzt? Nein, noch schnell ... billig fliegen statt denken, ...
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Fritz Letsch
Fritz Letsch
fairer Handel, faires Handeln in München? Rüstungsindustrie oder Bürgerstadt, Tourismus, Spekulation oder Selbstorganisation? Menschenmarkt.
Internationale Begegnungen mit Theater-Methoden über Denk- und Sprachgrenzen bringen: Magie im Urgrund unseres Wünschen, zukünftige Lebensformen in Selbstorganisation entwickeln, Anarchie in Genossenschaften und Räten
Auftraggeber
Forumtheater , Projekt Basis 3
Weitere Profile
Basis für neue Lebensabschnitte , Demokratie wäre Kunst ... , Münchner Künster*innen , Paulo Freire Gruppe , Räterepublik Baiern
Keine Verbindung
Verbindung wird wiederhergestellt
Etwas ist schiefgelaufen
Wir sind gleich wieder da