KIS plant Sportforum Schlaatz - OB Jakobs: „Das ist ein ganz starkes Signal für den Schlaatz.“

von City Report-pnr24

KIS plant Sportforum Schlaatz - OB Jakobs: „Das ist ein ganz starkes Signal für den Schlaatz.“
Am Dienstag, den 24. Juli 2018 präsentierte Oberbürgermeister Jann
Jakobs gemeinsam mit der Beigeordneten für Bildung, Kultur und Sport,
Noosha Aubel und Vertretern von Potsdamer Sportvereinen erste Pläne für
das neue Sportforum Schlaatz, das der Kommunale Immobilien Service
Potsdam in den kommenden Jahren umsetzen soll.


Sportforum Schlaatz - Anmutung (c) grübethoma architiekten

Im Sportinvestitionsprogramm war ursprünglich nur vorgesehen, am
Standort die bestehende Turnhalle für die aufwachsende Gesamtschule am
Schilfhof zu sanieren und um ein Feld zu erweitern. Neben dem Schulsport
wird die Turnhalle auch intensiv von Vereinen genutzt. Schnell wurde
deutlich, dass am Standort mehrere dieser Sportvereine dringend weitere
Kapazitäten für unterschiedliche Sportarten benötigen. Zu den
Sportarten, die künftig an dieser Sportstätte ihren Trainings- und
Wettkampfbetrieb ausüben sollen, zählen Ringen, Judo, Gewichtheben,
Bouldern und Inline-Skater-Hockey.

Am Tisch von Bürgermeister Burkhard Exner wurden in Abstimmung mit der
Schulverwaltung und den interessierten Vereinen Möglichkeiten erwogen,
wie sich funktionierender Schulsport und eine optimale Vereinsnutzung am
Standort ergänzen könnten und welcher finanzielle Rahmen für diese
Umsetzung besteht. Resultat der Abstimmung war die Idee eines
Sportforums Schlaatz. Der KIS gab anschließend eine Studie in Auftrag,
um die Kapazität des Standortes auch für den Vereinssport auszudehnen
und weiteren Klubs Trainingsmöglichkeiten zu geben. Eine erste
Visualisierung dieses neuen Sportforums Schlaatz wurde jetzt der
Öffentlichkeit vorgestellt.

Oberbürgermeister Jann Jakobs: „Dieses Sportforum katapultiert den
Schlaatz zu einem der wichtigsten Sportstandorte in der
Landeshauptstadt. Die gute Zusammenarbeit von Verwaltung, Vereinen und
Schule hier ist absolut vorbildhaft. Am Sportforum werden Sportlerinnen
und Sportler aus ganz Potsdam zusammenkommen. Das ist ein ganz starkes
Signal für den Schlaatz.“

Die Beigeordnete Noosha Aubel: „Sport ist mehr als Bewegung und
Gesunderhaltung. Sport wirkt verbindend, vermittelt Normen und Werte,
dient der Persönlichkeitsentwicklung und stellt nicht zuletzt eine
freudvolle und sinnvolle Freizeitbeschäftigung dar. Mit dem Sportforum
Schlaatz schaffen wir einen solch wichtigen Ort für unsere Bürgerinnen
und Bürger.“

Daniel Keller vom SV Motor Babelsberg: „Wir freuen uns über die
Realisierung des Sporthallenprojektes am Schlaatz, die Abteilungen
Bouldern, Inline-Skater-Hockey und Judo werden in Zukunft hervorragende
Bedingungen vorfinden. Auch auf unsere neuen Nachbarn, die Ringer vom RC
Germania und den Gewichthebern vom AC Potsdam, freuen wir uns sehr.
Schon jetzt kooperieren wir mit der Weidenhof Grundschule. In Zukunft
wird hier noch mehr möglich sein.“

Durch den beauftragten Planer wurden verschiedene Varianten erarbeitet.
Die von den Fachabteilungen der Landeshauptstadt favorisierte Variante
wurde jetzt den Vereinen vorgestellt. Hierbei wird die vorhandene
Turnhalle komplett zurückgebaut, dafür werden zwei Zweifach-Turnhallen
und Vereinsräume neu gebaut. Da es sich am Schilfhof um einen
aufwachsenden Schulstandort handelt, muss hier während der Bauarbeiten
durchgehend Schulsport gewährleisten sein.

Im ersten Bauabschnitt erfolgt der Neubau einer Zweifachhalle und einem
kompakten, mehrgeschossigen Block mit zwei Foyerbereichen, von denen
die hofseitige von der Schule und die straßenseitige von den Vereinen
genutzt werden soll. Ebenfalls im ersten Bauabschnitt werden alle
Funktionsräume für die Schule wie Lager, Sanitärräume und Lehrerzimmer
im Erdgeschoss erstellt. In den Obergeschossen werden die Räume für das
Gewichtheben, Ringen und Judo sowie Bouldern gebaut. Während dieser
Bauphase wird die alte Sporthalle weitergenutzt.

Im zweiten Bauabschnitt wird dann die alte Sporthalle abgerissen und
die zweite Zweifeldhalle gebaut. Nach derzeitigem Kenntnisstand liegt
die Investitionssumme für das Gesamtprojekt bei einem niedrigen
zweistelligen Millionenbetrag.

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