Flöze weltweit: Filmreihe im U zum Ende des Bergbaus

von Andreas Schröter

Flöze weltweit

Filmreihe Flöze weltweit im Dortmunder U

In diesem Jahr endet die Steinkohleförderung im Ruhrgebiet – ein Thema, das Dokumentarfilmer weltweit inspiriert hat. Die Filmreihe Flöze weltweit widmet sich noch bis Ende Mai dem Ende des Bergbaus. In den ausgewählten Filmen geht es sowohl um Regionen in den USA, in Europa und in Asien, in denen der Abschied vom Bergbau schon vollzogen ist als auch um solche, in denen Kohle noch das Leben bestimmt.

Der nächste Film läuft am Freitag, 16. März, 20 Uhr: „After coal“ (USA, 2015) von Tom Hansell geht der Frage nach, wie sich Bergbaugemeinden nach der Stilllegung der Zechen an die veränderten Bedingungen anpassen – im östlichen Kentucky ebenso wie in Südwales. Im Anschluss gibt es ein Filmgespräch mit Tom Hansell.

Die weiteren Filme sind „Coal India“ (D/Indien, 2016) am 13. April sowie „The battle of Orgreave“ (GB, 2001) am 25. Mai.
Flöze weltweit ist eine Kooperation
Die Filmreihe Flöze weltweit ist eine Kooperationsveranstaltung von Museum Ostwall, LWL-Industriemuseum, Fritz-Hüser-Institut und Kino im U. Gefördert durch die RAG-Stiftung.

Die Filmreihe ist Teil des städteübergreifenden Ausstellungsprojekts „Kunst und Kohle“: 17 RuhrKunstMuseen zeigen in 13 Städten von Mai bis September 2018 zeitgleich künstlerische Positionen, die sich mit dem Thema „Kohle“ auseinandersetzen. Im Museum Ostwall im Dortmunder U eröffnet am 3. Mai die Ausstellung „Schichtwechsel. Von der (bergmännischen“ Laienkunst zur Gegenwartskunst“ (4. Mai bis 12. August). Das MO wirft einen aktuellen Blick auf die Laienkunst, erinnert an die Dortmunder Stadtgeschichte und beschäftigt sich mit der eigenen Sammlungsgeschichte.

Kino im U

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