subrosa: Der März startet mit den Dawn Brothers
von Andreas Schröter

The Dawn Brothers starten das März-Konzertprogramm im subrosa.
Hier kommt das März-Programm in der Hafenschänke subrosa an der Gneisenaustraße 56.
Mi 07.03. LIVE: THE DAWN BROTHERS (NL)
Blutsverwandt sind sie zwar nicht, durch den Rock'n'Roll fühlen sich The Dawn Brothers dennoch miteinander verbunden - genau das hört man der Musik dieser vier Jungs aus Rotterdam auch an! Beeinflusst und inspiriert von Band wie CCR, The Band, The Rolling Stones oder auch Otis Redding kombinieren sie energiegeladenen Soul mit Americana. Ein wahres Fest!
Das Debütalbum wurde in ihrer Heimat bereits im März letzten Jahres veröffentlicht, seit Oktober ist der Longplayer auch in Deutschland erhältlich. Aufgenommen wurde im Studio einer anderen holländischen Bruderschaft, bei DeWOLFF - denen auch der Produzent Pablo van de Poel abgeluchst wurde. Und der meint: "Stayin’ Out Late just might very well be the best album I’ve ever recorded, DeWolff included!"
Nach weit über 100 Konzerten in den Niederlanden - inklusive ihres Auftritts beim Eurosonic Festival - haben THE DAWN BROTHERS im Oktober 2017 ihre erste Deutschland Tour gespielt. Der zweite Anlauf führt sie nun auch in den Sonnenuntergang der Dortmunder Music Bar "subrosa" - let the sun shine in 'n' dance, Baby, DANCE!
"Die vier jungen Männer von
Dawn Brothers aus Rotterdam sind Meister des Harmoniegesangs und der guten Laune. Retro ist definitiv ihr Ding."
(WDR Rockpalast)
Einlass: 18:00 Uhr,
Beginn: 20:00 Uhr,
Eintritt: AK 12 / VVK 8...läuft!
Fr 09.03. Word Up: texte von gestern
Seit 2003 produziert die Lauscherlounge Hörspiele und Hörbücher auf CD und als Download. Vor allem im Bereich der Live-Hörveranstaltungen hat sich die Lauscherlounge als feste Größe etabliert. Bei bundesweiten Literaturlesungen und Live-Hörspielen bringt sie bekannte Schauspieler und Sprecher gemeinsam mit Geräuschemachern und Musikern auf die Bühne.
Angelehnt an ein Format an, das in Kanada bereits seit zehn Jahren unter dem Titel "Grownups Read Things They Wrote as Kids" erfolgreich ist, schickt man nach einem überragenden Start in Berlin nun die "texte von gestern" auf Reisen und tourt im Frühjahr durch NRW. Wie beim Original wird es auch hier nicht nur die Veranstaltung selbst geben, sondern ebenso eine kleine, feine Auswahl des Abends als Podcast - für alle, die nicht live vor Ort sein konnten.
Bei "texte von gestern" ist der Name Programm: es geht um Texte, die man früher geschrieben hat - als Kind, als Teenie, als junger Erwachsener. JEDER ist dazu eingeladen, auf die Bühne zu kommen. Einzige Bedingung: Es sind die eigenen Texte, und man liest sie selbst vor. Dabei geht das Format bewusst über den obligatorischen Tagebuch-Eintrag hinaus und fragt ebenso nach alten Schulaufsätzen, Kurzgeschichten, Liebesbriefen, Wunschzetteln, FanFiction und Gedichten - eben nach ALLEN Formen literarischer Ergüsse. Texte, die man in dem Moment mit himmelhochjauchzendem Pathos verfasst hat und die uns heute zeigen, wie wir die Welt damals gesehen haben.
Und wie beim Original gibt es auch ein Moderatorenteam, das herzlich und kompetent daherkommt: Marco Ammer hat im Jahr 2000 seine süddeutsche Heimat verlassen um für's Fernsehen zu arbeiten. Für den ersten Job bei NBC GIGA gab’s direkt einen Grimme Online Award. Seit dem anschließenden Schauspielstudium ist er erfolgreich als Moderator und Synchronsprecher tätig. Johanna Steiner (Jahrgang 1983) ist Autorin und Regisseurin von Hörspielen und Live-Hörspielen. Für ihre Arbeiten wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem "Ohrkanus" und einer Nominierung für den Deutschen Hörbuchpreis für ihr Hörspiel "übernacht". Gemeinsam werden die beiden durch den Abend führen.
Sa 10.03. LIVE: Roland Heinrich & die Rumtreiber (D)
Das erlesen besetzte Quartett überzeugte mit seinem flotten Mix aus Rock'n'Roll, Blues, Swing und Hillbilly schon so unterschiedliche Zuhörergruppen wie junge Punks in Kreuzberg, funkbesessene Studenten in Tübingen, berufsernste Folkies beim Weltmusik-Festival in Perleberg und konservative Country-Fans beim Karl-May-Fest in Radebeul...
Einlass: 18:00 Uhr,
Beginn: 19:30 Uhr - Eintritt: frei.
Mi 14.03. LIVE: MarKuz Walach (D)
Er singt wie Elmore James, spielt Schlagzeug auf seiner Gitarre und mit beiden Füßen, dazu die Blues Harp. Er macht aus Backblech, Maisdosendeckeln und Feuerzeugen Musikinstrumente und hat dabei den Groove einer ganzen Band. Keine Loop-Station, keine Samplings. BOOGIE, BLUES, VIBRATING GROOVES!
Seine verzerrte Akustikgitarre spielt der 31jährige MarKuz - ja SO schreibt er sich - Walach wie ein Virtuose. Wenn ihm danach ist. Oder er zelebriert mit ihr Blues, Boogie & Rock'n'Roll, der ebenso viel von Robert Johnson und John Lee Hooker wie von Led Zeppelin und ZZ Top enthält. Oder er kreiert etwas, wofür einem die Worte fehlen, weil man es SO einfach doch noch nicht gehört und gesehen hat...
Einlass: 18:00 Uhr,
Beginn: 19:30 Uhr,
Eintritt: frei - mit freundlicher Unterstützung von DEW21 Kultur.
Do 15.03. LIVE: Gregor McEwan (D)
FROM B TO A STAGE: der Barde aus dem beschaulichen Haltern am See ist zurück und präsentiert ein neues Album. Der 35jährige Wahl-Berliner versteht sich nach einer kreativen Schaffenspause weiterhin auf die ganz besondere Note - denn: "Auch wenn er einen der begabtesten hiesigen Singer/Songwriter darstellt, ist die genre-eigene Limitierung seine Sache nie gewesen.
Gregor McEwan ist viel eher sein eigenes 16:9-Format als bloß ein weiterer Junge mit Gitarre. Mit dem dritten Album nun erfüllt sich alles, was in seiner Musik immer angelegt war (…) Die Stücke auf "From A To Beginning" stellen in jedem Fall seine persönliche Meisterschaft dar, die Liebe zum Detail und die investierte Zeit hört man deutlich. Wobei das große Panorama an Sounds und Ideen ohnehin schon immer zu seinen Stärken gehörte - unglaublich aber, was für einen Effekt das nun hat, wo es dermaßen Raum bekommt (…) Jedes Stück erhält seine eigene Instrumentierung, dennoch sind die vielen Details nie Selbstzweck, der Song bleibt immer stets ganz bei sich (…) Auf diesem spleenigen und gleichsam pointierten Planeten McEwan möchte man einfach Zeit an sich vorbeiziehen lassen. Hier ist noch nicht alles verloren (…) Hier ist es warm, intim und trostreich, oft auch lustig und laut. Hier findet einen das Imperium so schnell nicht (…) Fick Dich, Todesstern!" (Linus Volkmann)
Einlass: 18:00 Uhr,
Beginn: 19:30 Uhr,
Eintritt: AK 10 / VVK 7...läuft!
Fr 16.03. LIVE: The HORST WITH NO NAME Orchestra
KABOOM, da ist sie wieder unterwegs, die angesagte Garage-Rock'n'Roll-Kombo um den Sänger & Gitarristen Horst Schneider aus Hamburg-Schietbüttel. Einst als internationaler One Man Act, bei dem Horsti wie ein Gummimann Gitarre und Schlagzeug gleichzeitig spielte und dazu auch noch Singsang machte. Seit geraumer Zeit im Big Band Format mit dem gutaussehenden Drummer Tomate:
das famose HORST WITH NO NAME Orchestra!
Der minimalistische Sound dieser beiden coolen Fucker ist hausgemacht, billig und einfach zu durchschauen - aber nur schwer zu kopieren. Hits wie "I'm A Rock'n'Roll Man Rock'n'Roll Man Rock'n'Roll Man" sind so komplex und unkaputtbar wie Waschbeton. Doch was preisen wir hier eigentlich noch an? Bereits unzählige Male war HORST WITH NO NAME zu Gast im "subrosa" - und nach den nach den letzten Ausflügen landen seine Trash-Rock'n'Roll-Rockabilly-Blues-Punk-Schlager heute endlich wieder dort, wo sie hingehören:
am 3.Freitag im Monat mitten im Rockabilly Fever!
Lassen auch Sie sich von musikalischer Perfektion faszinieren und vom international erfahrenen HORST WITH NO NAME Orchestra die Sinne vernebeln, wenn aussagekräftige Hits performed werden, die keine Zielgruppe der Opionleader und Early Adopter kalt lässt! Und drehen Sie dann auch noch zu Hause durch, mit dem allerersten HORST WITH NO NAME Orchestra Album auf ihrem Plattenteller:
Einlass: 18:00 Uhr,
Beginn: 20:00 Uhr - Eintritt frei.
Fr 23.03. LIVE: OCTAFISH (D)
Hypnotische Grooves & außerirdische Melodien, Handarbeit & Elektronik - und dennoch: es klingt nach Jazz. Von einem "gewagten Klangbild" spricht das Musikmagazin Jazzpodium und wertet die Musik von octafish als experimentelle Extraklasse.
"Industrial Fake Jazz" hat die Band selbst ihren Sound benannt. Rock-Kaskaden à la King Crimson, der musikalische Humor von Frank Zappa, Fake-Jazz-Klänge, die an die New-Yorker Experimental-Szene erinnern - eine Mischung, die auch schon international überzeugen konnte. So wurde live bereits mit namhaften Musikern wie dem Ex-Zappa-Gitarristen Mike Keneally zusammengearbeitet.
Jetzt haben octafish ein neues Album zusammengemixt. Nur sieben Jahre hat es gebraucht, schon ist es fertig. Der Titel ist Programm. Im Konzert hörst Du, siehst Du, fühlst Du es: rhythmisch-komplexe Strukturen, feine Instrumente* und rohe Klänge, schräg-schöne Melodien. Und Du kannst es anfassen - aus Karton und Vinyl - mit feiner Nadel geritzt.
Einlass: 18:00 Uhr,
Beginn: 20:00 Uhr,
Eintritt: AK 12 / VVK 8
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Andreas Schröter
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