Jazz im Konzerthaus
von Andreas Schröter

Jazz im Konzerthaus: New York Gypsy All Stars. Foto: Muhsin Akgün
Ob Jazz aus New York, Korea oder dem Nahen Osten – die Musik ist eine universelle Sprache. Der Rhythmus geht ins Blut und beswingt uns unweigerlich. Ein solcher Abend ist also genau das Richtige für die kalte Jahreszeit! Hier kommen einige Tipps für Jazzabende im Konzerthaus:
SAMSTAG, 10. FEB 2018, 20 UHR
New York Gypsy All Stars
Sie stammen aus verschiedenen Ecken der Welt, haben aber New York zu ihrem gemeinsamen Zuhause gemacht. Bei der Verbindung unterschiedlichster musikalischer Stile sehen die fünf New York Gypsy All Stars keine Widersprüche: Ob Balkanmusik, Soul, indische Elemente, lateinamerikanische Musik oder Jazz – nichts wird aus ihrem Klangkosmos ausgeschlossen.
SAMSTAG, 17. FEB 2018, 20 UHR
Jazz at Lincoln Center Orchestra with Wynton Marsalis
In New York ist auch das Jazz at Lincoln Center Orchestra beheimatet, als dessen Kopf Jazz-Trompeter Wynton Marsalis fungiert. Bestehend aus 15 der besten Solisten ihres Fachs ist das Ensemble für sein breites Repertoire bekannt: Jazz-Standards von Duke Ellington, Thelonious Monk oder Benny Goodman gehören ebenso dazu wie neue Auftragswerke.
SERVICETIPP
Rhino-Kids: Konzert mit interaktiver Einführung für Kinder. Konzertbesuch und Einführung sind für Kinder nach vorheriger Anmeldung kostenlos.
FREITAG, 16. MÄR 2018, 20 UHR
Musik für Freaks – Avi Avital & Omer Klein
Eine ganze Zeitinsel gestaltet im März der Mandolinist Avi Avital. Zum Auftakt begleitet ihn Jazzpianist Omer Klein, mit dem er einen Abend rund um Bachs berühmte Partita Nr. 2 für Violine solo gestaltet: Während Avital das Original auf die Mandoline überträgt, fügt Omer Klein zwischen die einzelnen Sätze einen improvisierten »Kommentar« des Klaviers ein.
SERVICETIPP
Erfahren Sie mehr: Im Videointerview auf unserer Seite erläutert Avi Avital selbst die Konzeption des Konzerts.
SONNTAG, 22. APR 2018, 18 UHR
Youn Sun Nah
Von der Musicaldarstellerin in ihrer Heimat Korea zur weltweit gefragten Jazz-Sängerin – so lässt sich die steile Karriere von Youn Sun Nah zusammenfassen. In ihrem Programm »She Moves On« widmet sie sich neben Traditionals und Eigenkompositionen weniger bekannten Songs einiger großer Namen: Freuen wir uns auf Entdeckungen von Joni Mitchell, Paul Simon und Lou Reed.
Konzerthaus
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Andreas Schröter
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