Zusatzvorstellung von Hairspray
von Andreas Schröter

Von "Hairspray" gibt's eine Zusatzvorstellung am 30. April - hier eine Szene mit Hannes Brock und Marja Hennecke. Foto: Oper Dortmund
Seit der Premiere am 21. Oktober 2017 sorgt das Musical Hairspray für ein ausverkauftes Dortmunder Opernhaus. Aufgrund der großen Nachfrage wird deswegen am Montag, 30. April 2018, um 19.30 Uhr eine Zusatzvorstellung angeboten. Unter der Leitung von Kapellmeister Philipp Armbruster werden Marja Hennicke als Tracy Turnblad und Kammersänger Hannes Brock als Edna Turnblad zu sehen sein.
Zusatzvorstellung am 30. April
Für alle, die bis jetzt keine Karten für das Musical Hairspray kaufen konnten, bietet die Oper Dortmund nun eine weitere Möglichkeit, das von der Presse gefeierte Musical zu sehen. Am Montag, 30. April 2018, um 19.30 Uhr kann die atemberaubende Geschichte der Tracy Turnblad, in Dortmund gesungen und gespielt von Marja Hennicke, im rassengetrennten Baltimore der 1960er Jahre noch einmal erlebt werden.
Bekannt geworden ist das 2002 uraufgeführte Musical einem größeren Publikum durch die Verfilmung mit John Travolta als Tracys Mutter Edna. Diese Partie wird traditionell von einem Mann gespielt – in Dortmund übernimmt sie Kammersänger Hannes Brock.
Details:
Baltimore, 1962. Die Corny Collins Show des lokalen Fernsehsenders ist das Zentrum von Tracy Turnblads Welt. Jeden Nachmittag präsentieren hier die „Nicest Kids in Town“ die neueste Musik und die aktuellsten Tanzschritte. Einmal mit dabei zu sein, einmal neben ihrem Schwarm Link Larkin tanzen zu dürfen, das ist Tracys großer Traum. Doch dafür scheint sie zu füllig und zu unangepasst zu sein – nicht nur wegen ihrer hochtoupierten Jackie-Kennedy-Frisur. Als sie jedoch beim Nachsitzen die coolen Tanzschritte der schwarzen Mitschüler kennenlernt, ist ihre Chance gekommen.
Es klingt wie eine charmante Teenager-Komödie – das korpulente Mädchen aus dem Arbeiterviertel mit einer übergewichtigen Mutter, die sich nicht mehr aus dem Haus traut, verbannt die schlanke, blonde Produzententochter Amber von ihrem Platz. Doch Hairspray geht darüber hinaus und entwirft das Bild Amerikas der frühen 60er Jahre, als Rassendiskriminierung gelebter Alltag war. Dass der Kampf um Gleichberechtigung mit den Mitteln der Musik gewonnen werden kann, war bereits bei der Uraufführung ein naives Happy End; heute erscheint es angesichts der zugespitzten politischen Lage gänzlich utopisch. Bekannt geworden ist das 2002 uraufgeführte Musical einem größeren Publikum durch die Verfilmung mit John Travolta als Tracys Mutter Edna. Diese Partie wird traditionell von einem Mann gespielt – in Dortmund übernimmt sie Ks. Hannes Brock, der damit seine Abschiedsspielzeit einläutet.
Karten gibt es an der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf www.theaterdo.de
Lesen Sie die Rezension des Dortmunder Kulturblogs zu Haispray
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Andreas Schröter
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