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Sicherheitsinitiativen: Warum eine operationszentrierte Strategie?

Sicherheitsinitiativen: Warum eine operationszentrierte Strategie?
Sicherheitsinitiativen: Warum eine operationszentrierte Strategie?
IT-Teams sind nicht selten gezwungen, ihr Unternehmen aus einer siloartigen Infrastruktur heraus gegen Cyberangriffe zu verteidigen. Das liegt daran, dass das verfügbare Sicherheitsarsenal größtenteils aus Tools besteht, die für den Schutz ganz bestimmter Systeme und Anwendungen entwickelt wurden. Mit anderen Worten: Die eine Lösung wird eingesetzt, um Cloud-Workloads abzuschotten, während sich eine andere primär darauf konzentriert, Angriffe auf Endpunkte zu verhindern.
 
Natürlich beeinflusst das die Abwehrstrategie des jeweiligen Unternehmens und zwingt es, Angriffe als singuläre, voneinander isolierte Ereignisse zu betrachten. In einer Bedrohungsumgebung, in der Cyberkriminelle eine Vielzahl von Techniken einsetzen und zahlreiche Benutzer sowie Geräte gleichzeitig angreifen, ist diese Sichtweise kontraproduktiv und führt fast unweigerlich dazu, dass Sicherheitsabteilungen ins Hintertreffen geraten.
 
Denken Sie an die jüngsten SolarWinds-Angriffe auf die Lieferketten (http://bit.ly/3uHq06U). Monatelang waren die Angreifer in den Systemen unterschiedlicher Unternehmen aktiv. Und bei jeder dieser Aktivitäten haben sie Spuren ihrer Anwesenheit hinterlassen. Nur, dass die Beweise schnell in dem schier endlosen Strom nicht zueinander korrelierter Alarme untergegangen sind. Ohne den nötigen Kontext, um die einzelnen Angriffe richtig zuordnen zu können, blieb das Ausmaß der globalen Operation weitgehend unentdeckt.

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Albert Absmeier

Ebersberg