Zero Trust – Ein Konzept auf dem Prüfstand

Unternehmen sollten nicht automatisch allem und allen in ihrem Netzwerk vertrauen - vom Benutzer bis hin zu sämtlichen Anwendungen. Das Zero-Trust-Konzept verlangt, alle Benutzer innerhalb eines Unternehmens zu authentifizieren und zu autorisieren, bevor ein Zugriff gewährt wird. Das Konzept wirklich zu verstehen, bedeutet, dass ein Unternehmen über Protokolle verfügt, mit denen die richtigen Benutzer, Systeme, Anwendungen und Netzwerke Zugriff auf genau die Systeme haben, die sie brauchen, um ihre Aufgaben zu erledigen und nichts sonst.
Fragen an Dan Conrad von One Identity.
Wie funktioniert ein Zero-Trust-Sicherheitsmodell und was ist darin enthalten?
Die Unternehmens-Perimeter haben sich drastisch verändert. Die komplette Belegschaft oder zumindest der überwiegende Teil arbeitet zeitweise remote und im Home Office. Firewalls und VPNs reichen unter diesen Bedingungen nicht mehr aus. Anstatt sich weiterhin auf netzwerkbasierte Sicherheit als erste Verteidigungslinie zu verlassen, sollten Unternehmen die Identität zu ihrem neuen Perimeter machen. Zero Trust tut genau das und stellt Identitäten in den Mittelpunkt. Die Philosophie dahinter: Unternehmen sollten nicht automatisch allem und allen in ihrem Netzwerk vertrauen - vom Benutzer bis hin zu sämtlichen Anwendungen. Das Zero-Trust-Konzept verlangt, alle Benutzer innerhalb eines Unternehmens zu authentifizieren und zu autorisieren, bevor ein Zugriff gewährt wird.
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