Workaholismus: Süchtig nach immer noch mehr Arbeit

Der schmale Grat zwischen Erfüllung und Überforderung.
Erfüllung, Entfaltung und Lebensgrundlage auf der einen Seite. Überforderung, Burnout und Workaholismus auf der anderen: Arbeit hat nicht nur zahlreiche Formen und Facetten, sondern auch vielfältige Ausprägungen und Konsequenzen. Doch was, wenn aus dem, was eigentlich die Existenz sichert, eine Sucht wird? Woran merkt man, ob man betroffen ist? Und welche Handreichungen gibt es dann? Oder noch besser: Was kann jeder tun, um diesen Zustand rechtzeitig zu vermeiden?
Die Bedeutung von Arbeit hat im persönlichen Wertesystem jedes Individuums unterschiedliche Gewichtung: So arbeiten die einen, um zu leben also den Lebensunterhalt zu finanzieren. Andere wiederum leben, um zu arbeiten. Das ist alles per se weder gut noch schlecht und auch nicht in jedem Fall selbstbestimmt gewählt. Für jeden Menschen hat Arbeit daher eine andere Sinnhaftigkeit.
Arbeit ist etwas Gutes, viel arbeiten ist in unserer Gesellschaft ebenfalls und größtenteils positiv besetzt. Nicht zwingend geht das mit Überforderung oder sogar einem möglichen Burnout einher. Wer oft und viel tätig ist, kann das durchaus lustvoll tun und erfährt dadurch Erfüllung. Selbst wenn die Gefahr von Workaholismus bei denen lauert, die überdurchschnittlich viel tun, ist dieser Begriff eher positiv konnotiert. Erst die Steigerung dessen führt zur eigentlichen Arbeitssucht und die Grenze zu einer Erkrankung rückt näher.
Was kennzeichnet Arbeitssüchtige?
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