Fünf fundamentale Sicherheitsprobleme für kritische Infrastrukturen
von Albert Absmeier

Digitale Bedrohungen für kritische Infrastrukturen nehmen weiter zu. Angreifer haben es zunehmend auf betriebliche (Operational Technology, OT) und industrielle Steuerungssysteme (Industrial Control Systems, ICS) abgesehen. Das zeigt auch der Lagebericht zur IT-Sicherheit vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die Betreiber der kritischen Infrastrukturen sehen sich allerdings mit großer Mehrheit »gut« (57 Prozent) oder »sehr gut« (31 Prozent) gegen moderne Cyberattacken gerüstet. Das hat eine Umfrage von Techconsult im Auftrag von Microsoft Deutschland Ende letzten Jahres ergeben. Lediglich zwölf Prozent bewerten den Schutz vor Cyberattacken als »weniger gut« oder »nicht gut«. Die Ergebnisse sind dabei proportional zur Größe der befragten Firmen: Je größer das Unternehmen, desto besser bewertet es den eigenen Sicherheitslevel. Unternehmen mit zehn bis 49 Mitarbeitern geben sich zu 78,5 Prozent die Noten »gut« und »sehr gut«. Bei Firmen ab 1.000 Mitarbeitern sind es bis zu 86,1 Prozent. Aber stimmt diese Selbsteinschätzung mit der Realität überein?
Die Risiken sind real
Wohl nicht zwangsläufig. Denn wie jüngst auf heise.de veröffentlicht, »kommen im Zuge der Aufarbeitung des vereitelten Hackerangriffs auf die Trinkwasserversorgung der US-Kleinstadt Oldsmar teilweise haarsträubende Details ans Tageslicht.
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