Vertraue niemandem: Das Zero-Trust-Security-Modell

von Albert Absmeier

Vertraue niemandem: Das Zero-Trust-Security-Modell
Vertraue niemandem: Das Zero-Trust-Security-Modell
Mit der steigenden Bedrohungslandschaft und erhöhten Anforderungen an die Datensicherheit hat das Zero-Trust-Security-Modell bei Unternehmen deutlich an Popularität gewonnen. Die meisten traditionellen Ansätze der Netzwerksicherheit konzentrieren sich auf starke Schutzmaßnahmen gegen unerlaubten Zugang. Deren tendenzielle Schwäche ist jedoch das Vertrauen, welches User und Entitäten automatisch genießen, sobald sie sich im Netzwerk befinden. Denn gelingt es Cyberkriminellen, sich Zugang zum Netzwerk zu verschaffen, gibt es oft sehr wenig, was sie daran hindert, sich dort frei zu bewegen und sensible Daten hinauszuschleusen. Das Zero-Trust-Konzept schlägt deshalb vor, dass der gesamte Zugriff blockiert bleiben sollte, bis das Netzwerk den Benutzer verifiziert und den Grund für seinen Aufenthalt im Netzwerk bestätigt hat.
 
Hackern das Leben schwer machen: Umsetzung des Zero-Trust-Modells
Viele Unternehmen haben heute kritische Daten in der Cloud gespeichert. Deshalb ist es umso wichtiger, Benutzer ordnungsgemäß zu verifizieren und zu autorisieren, bevor sie Zugang erhalten. Darüber hinaus ist es aufgrund des enormen Anstiegs mobiler Geräte für Mitarbeiter einfacher denn je, von überall und jederzeit auf sensible Daten zuzugreifen, was die Regelung des Zugriffs auf allen Ebenen mit einer Zero-Trust-Richtlinie zusätzlich erforderlich macht.
Zero Trust basiert darauf, eine sichere Umgebung durch eine kontinuierliche Infrastruktur-Transformation zu schaffen.

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