Open Source: Digitalisierung braucht offene Standards
von Albert Absmeier

Immer mehr Unternehmen setzen auf offene Standards und steigen in der Folge von proprietärer Software auf Open Source um. Experten erklären, warum das der richtige Weg ist.
Standards ermöglichen Interoperabilität und vereinfachen damit den IT-Alltag. Viele sind aber mehr oder weniger proprietär und werden von einzelnen Organisationen oder Herstellern kontrolliert, die die Nutzung beliebig einschränken können. Diesem Damoklesschwert wollen sich immer weniger Unternehmen aussetzen: Gerade in Zeiten des hohen Digitalisierungsdrucks ist die Flexibilität der IT ein erfolgskritischer Faktor. Offene Standards spielen für sie deshalb eine zentrale Rolle. Als Open-Source-Unternehmen setzt ownCloud selbst auf offene Standards und kennt die Vorteile, die daraus resultieren.
Die Unabhängigkeit von marktbeherrschenden Herstellern.
Offene Standards werden von gemeinnützigen Organisationen wie OASIS, der Internet Society mit ihren zahlreichen Standardisierungsgremien, der ISO oder dem IEEE entwickelt und gepflegt. Einzelne kommerzielle Unternehmen – oft marktbeherrschende Oligopole – können damit nicht mehr die Richtung der technologischen Entwicklung diktieren, die allzu oft zu ihren eigenen Gunsten stattfindet. Vielmehr entsteht im Dialog der vielen Organisationsmitglieder tatsächliche Innovation, die im Sinne des Marktes ist. Beispiele für offene Standards sind etwa WebDav für Dateizugriffe, OpenID Connect für die Nutzerauthentifizierung oder WOPI als Schnittstelle für Online-Offic
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