IT-Sicherheit 2021: Vier Trends
von Albert Absmeier

Durch die drastischen Veränderungen im Jahr 2020 wurde die Digitalisierung stark forciert, Netzwerkinfrastrukturen änderten sich und Clouds konnten weitere Zugewinne verzeichnen. Gerade, was Home Office angeht, musste zunächst einiges improvisiert werden, jetzt geht es darum, diese neuen Architekturen nachhaltig zu konsolidieren, wozu auch ein umfassendes Sicherheitskonzept gehört. Gleichzeitig setzen sich auch langfristige Trends, wie neue Regularien, Edge Computing oder Fachkräftemangel fort. Zum Jahresbeginn stellt das Aachener IT-Sicherheitsunternehmen Utimaco vier Trends zur IT-Sicherheit 2021 vor.
Cloud aber sicher
Zwar gilt Deutschland bei neuen Technologien eher als konservativ, doch der Siegeszug der Cloud ist auch hierzulande nicht mehr aufzuhalten. Gerade bei verteiltem Arbeiten spielen Cloud-basierte Infrastrukturen ihre großen Vorteile aus. Dennoch haben Unternehmen immer noch – durchaus gerechtfertigte – Bedenken, was Datenschutz und Informationssicherheit angeht. Das muss man auch vor dem Hintergrund von Gesetzen wie dem US Cloud Act sehen, die gerade erst dazu geführt haben, dass der oberste EU Gerichtshof die Datenübertragung zwischen Europa und den USA für datenschutzrechtlich unsicher erklärt hat. Um die eigenen Daten sowie die Daten ihrer Kunden zu schützen, setzen daher immer mehr Unternehmen auf Verschlüsselung an allen Stellen ihrer IT. Mit Bring Your Own Key (BYOK) lässt sich auch bei Cloud-Nutzung verhindern, dass Hacker mit kompromittierten Ac
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