Cyberkriminelle nutzen Sorgen und Wissensdurst rund um Corona aus
von Albert Absmeier

Avira warnt im jährlichen Bericht zur Bedrohungslage vor Cyberangriffen, die Nutzer mit »Covid-19« und »Corona« in die Falle locken.
Laut Aviras aktuellem Bericht zur Cyber-Sicherheitslage 2020 setzten Cyberkriminelle im vergangenen Jahr bei ihren Phishing-Kampagnen verstärkt auf Covid-19 als thematischen Köder. So entwickelten die Autoren von Schadsoftware die verschiedensten Strategien, um die Ängste und das Informationsbedürfnis der Anwender rund um Corona auszunutzen. Zum Beispiel verleiten sie unbedarfte Nutzer dazu, Schadsoftware auf ihr Gerät herunterzuladen, die es den Cyberangreifern beispielsweise ermöglicht, Kreditkartendaten auszulesen. Insgesamt stiegen Cyberangriffe gegenüber dem Vorjahr weltweit um 15 Prozent.
»Schon seit Langem bedienen sich die Autoren von Schadsoftware psychologischer Tricks, um ahnungslose Nutzer zu ködern«, erklärt Alexander Vukcevic, Leiter der Avira Protection Labs. »Und derzeit befinden wir uns in einer Situation, in der viele Menschen nach Antworten suchen und sich wegen Covid-19 Sorgen machen. Diese Verunsicherung nutzen die Autoren von Schadsoftware gezielt aus«, so Vukcevic weiter.
Seit Beginn der Pandemie sind spezielle Varianten bekannter Schadsoftware-Familien aufgetaucht, die ahnungslose Nutzer mit dem Schlagwort »Corona« oder »Covid-19« in die Falle locken sollen.
Banking-Trojaner »Cerberus« lockt mit »Corona«
Ein Beispiel dafür ist eine Variante des Android-Banking-Trojaners »Cerberus«, die häufig unter dem Namen »Coro
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